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Unabhängig von Hallenzeiten

Vereinigte Turnerschaft Rinteln Unabhängig von Hallenzeiten

Mit der Fertigstellung des neuen Sport- und Gesundheitszentrums an der Burgfeldsweide, genauer gesagt, des ersten Bauabschnittes, beginnt für die Vereinigte Turnerschaft Rinteln (VTR) eine neue Ära.

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Quelle: wm

RINTELN. Die VTR als Traditionsverein ist damit im 21. Jahrhundert angekommen. Denn das neue Zentrum bietet mehr als nur Trainingsräume nach dem Stand der Technik, sondern auch ein neues Konzept. Umsetzen soll das Maike Wagenaar, die heute ihren Job als Managerin des „Weser-Fit-Rinteln“ antritt.

Die 48-jährige Wagenaar ist verheiratet, Mutter einer Tochter und hat in den vergangenen zehn Jahren im Prinzip das getan, was auch ihre Aufgabe bei der VTR sein wird: Gesundheitsmanagement. Zuletzt war sie für ein Unternehmen in Oldenburg tätig. Sie sei Leistungsschwimmerin gewesen, schildert Waagenar, habe Volleyball bis zur Regionalliga gespielt und danach als Sportphysiotherapeutin gearbeitet. Heute spiele sie Tennis – und „ich habe ein 2000 Quadratmeter großes Grundstück ohne Aufsitzrasenmäher“.

Umfangreiches Angbeot für Jedermann

Der äußere Rahmen für den Fitness- und Gesundheitssport steht: funktionelle, helle, optimal ausgestattete Räume, die jetzt mit Leben gefüllt werden sollen. „Der äußere Rahmen, das Ambiente, ist nicht zu unterschätzen“, sagt Wagenaar. Viele, die Sport treiben wollen, suchen heute eine andere Atmosphäre als die „klassische Turnhalle“ und ein individuelles Angebot auch bei den Zeiten: „Und wir sind hier maximal flexibel.“

„Weser-Fit“ ist ein weiteres Angebot der VTR, zusätzlich zu den bestehenden Sparten. Trainieren werden dort Gruppen von „Bauch, Beine, Po“ bis zu Yoga und Zumba.

Praktische Premiere der neuen Räume ist am Donnerstagmorgen um 8 Uhr, dann kommt die Wirbelsäulengymnastikgruppe. Offiziell eingeweiht wird der Neubau am Sonnabend, 19. August, vor dem „Tag des Sports“ am 20. August.

„Die VTR will auch ihre Beitragsstruktur dem neuen Angebot anpassen“, erläutert der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Frühmark. Die Idee sei eine Premium-Mitgliedschaft, ein Grundbeitrag plus ein Zusatzbeitrag, der den Zugang zu allen Sparten und dem „Weser-Fit“-Zentrum enthalten könnte. Doch darüber müssten erst noch Vorstand und Mitgliederversammlung abstimmen. Damit verbunden wäre auch die Überlegung, eine Chipkarte einzuführen.

Umfrage zum Thema Hallenzeiten

Und der Klubchef hat noch weitere Baustellen. Weil alle großen Abteilungen, vor allem die Mannschaftssportarten nach wie vor die Turnhallen brauchen, will er zum wiederholten Male den Versuch unternehmen, mit dem Landkreis über Hallenzeiten während der Ferien und Feiertage reden. Weil die zuständige Dezernentin Katharina Augath aktive Handballerin war, hofft Frühmark auf Verständnis. Und er hat sich diesmal Unterstützung geholt: vom Kreissportbund (KSB).

Damit man weiß, worüber man redet, will der KSB nach der Sommerpause unter den Vereinen eine Umfrage zum Thema Hallenzeiten starten. Der KSB wird übrigens seine nächste Sitzung am 9. August im „Weser-Fit“ abhalten. Zuvor tagt dort am 7. August die Arbeitsgemeinschaft Rintelner Sportvereine.

Ein weiteres Thema für Frühmark bleibt auch die Frage, wie es an der Burgfeldsweide weitergeht: Denn mit dem IGS-Neubau fallen ein Sportplatz und die Weitsprunganlage weg. wm

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