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Unfall im Nadelöhr: Vollsperrung bis 21 Uhr

Rinteln / Nach dem Unfall Unfall im Nadelöhr: Vollsperrung bis 21 Uhr

Die Vollsperrung wegen des tödlichen Unfalls auf der Ostumgehung (Bundesstraße 238) hat vorgestern von 16.20 bis 21 Uhr gedauert. „Der Lkw hatte sich in der Leitplanke verhakt, die Bergung dauerte deshalb sehr lange“, begründete dies Hauptkommissar Steffen Arndt, Leiter Einsatz- und Streifendienst in Rinteln. Außerdem war eine umfangreiche Beweissicherung an der Unfallstelle nötig.

Rinteln (dil).  In dem Teil zwischen den Abfahrten Rinteln Nord und Süd hatte es in den vergangenen Jahren öfter tödliche und schwere Unfälle gegeben. Warum? Arndt: „In keinem Fall wegen baulicher Mängel, die Ursachen waren immer im Einzelfalle erklärbar. Dort wird auch nicht zu sehr gerast, im Gegenteil fühlen sich Autofahrer durch Lastwagen und die hohe Verkehrsdichte eher gebremst. Von der Sicherheit sehe ich nicht, was man verbessern könnte.“

 Und warum kam es zu so starken Verkehrsbehinderungen mit Rückstaus und Auffahrunfällen bei der Umleitung? Arndt: „Einmal, weil die Sperrung so lange nötig war. Dann haben wir es hier mit einem sehr langen nur zweispurigen Teilstück ohne Abfahrten zu tun. Dass dann trotzdem einige ungeduldig gewendet oder zurückgesetzt haben, ist zwar verboten, aber das hätten wir nicht auch noch unterbinden können. Der zähe Verkehrsabfluss lag daran, dass Berufsverkehr war sowie der umgeleitete Verkehr durch die Innenstadt musste. Dabei geht es über mehrere Ampelkreuzungen und die Weserbrücke bis zur Westumgehung oder aus Richtung Lippe über die Extertalstraße und entweder Detmolder Straße oder durchs Industriegebiet Süd (Brasstraße) zur Westumgehung. Wir hatten aber auch Rundfunkdurchsagen veranlasst, um den Durchgangsverkehr vor der Vollsperrung zu warnen.“

 Am Lastwagen notierte die Polizei übrigens 20000 Euro Schaden, am Auto der Marke VW Polo 5000 Euro, die aber einen Totalschaden bedeuten.

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