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Ungetrübtes Herbstvergnügen

Rinteln Ungetrübtes Herbstvergnügen

„Toll! Großartig! Super! Einfach perfekt!“ So und ähnlich lauten die ersten Worte, wenn man die acht beteiligten Gastronomen um ein Resümee zu den 10. Rintelner Weintagen befragt. Das wunderbare Wetter war ohne Frage ein Geschenk des Himmels und führte zu einem neuen Besucherrekord.

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Weingläser mit Rinteln-Aufdruck kommen auf dem Kirchplatz an.ll

Rinteln. Doch, da sind sich alle einig, auch das Weintage-Konzept an sich trägt die Veranstaltung und verlockte die Gäste bereits um die Mittagszeit zum Genießen von Wein und kleinen Köstlichkeiten. Darüber hinaus war die ganze Stadt am verkaufsoffenen Sonntag von quirligem Leben erfüllt, zur Freude von Einzelhandel und Straßencafé-Inhabern.

 „Es war eine sehr gute Entscheidung, die Weintage vom Marktplatz auf den Kirchplatz zu verlegen“, meint „Bodega“-Chef Arif Sanal. „Das große überdachte Zelt lang gestreckt in der Mitte, die Gastronomiezelte rechts und links daneben, diese Anordnung sorgte wieder für eine überaus entspannte Stimmung.“ Kadir Boga vom „Mosquito“ hatte seine Randlage geschickt ausgenutzt, um außer den üblichen Holzbänken und Tischen einfach noch einige seiner restauranteigenen Stühle und Tische aufzustellen. Auch er ist rundherum begeistert, nahm er doch zum ersten Mal an den Weintagen teil und konnte feststellen, dass seine Hausweine auch unter diesen besonderen Umständen richtig gut ankamen.

 Erst recht punktete Stephan Kehlenbeck, Inhaber des Restaurants „Schaumburger Ritter“ mit seinem exklusiven Weinsortiment. So mancher Gast mochte sich den ganzen Abend nicht aus seinem Zelt entfernen, um möglichst das ganze feine Angebot durchzuprobieren und den Kenner nach Weingütern und Lagen auszufragen. Angst musste die Konkurrenz trotzdem nicht haben. Selbst zu Beginn am Donnerstagabend waren überall die allermeisten Plätze bis in die Nacht hinein besetzt, und in der Sonnabendnacht hatte man sogar das Gefühl, halb Schaumburg sei zum Weintrinken,sSpeisen und vor allem auch zum Plaudern auf den Kirchplatz gekommen.

 „Hier und da wurde wohl eine Begleitmusik vermisst, aber ich muss sagen: Gerade die Möglichkeit, dass die Gäste sich selbst dann, wenn es übervoll war, miteinander unterhalten konnten, hat in meinen Augen das Fest so erfolgreich gemacht“, sagt Edgar Miller vom Partyservice „Tavola“ aus Porta Westfalica. Er habe schon jede Menge vergleichbarer Events mitgemacht und organisiert, aber was Rinteln bieten könne, sei wirklich außergewöhnlich. Caroline Cremer, Chefin vom „Alten Zollhaus“, ist ebenfalls glücklich und zufrieden. „Mir sagt außerdem zu, dass es nicht mehr vorgegebene Themen gibt, nach denen wir uns richten sollen, sondern dass jeder sich in seiner individuellen Stärke hier präsentieren kann.“

 „Einfach eine perfekte Location“, findet „Stadtkater“-Inhaber Thomas Rathkolb und betont außerdem die Kollegialität unter den Gastronomen, festgemacht unter anderem am einheitlichen Geschirr und den Rinteln-Weingläsern, für die man das Pfandgeld an jedem beliebigen Stand zurückbekam. „Manche suchten sich ihre Lieblingsdinge aus den unterschiedlichen Zelten zusammen, den Wein von hier, das Essen von dort – alles kein Problem.“ Er selbst hatte unter anderem frisch geräucherten Lachs und Austern anzubieten, ein Beispiel für die spannende Vielfalt der Speisekarten insgesamt.

 Auch Falk Giese, genauer „Bauer Giese“ aus Exten, kann nicht anders, als einfach nur zu lächeln, während er zum aberhundersten Mal ein Stück vom Schweinebackschinken abschneidet, dem Renner seiner Speisekarte. „Wenn die Männer so ein schönes Stück Fleisch auf der Theke leuchten sehen, müssen sie einfach zugreifen“, sagt er und ist davon überzeugt, noch nie zuvor so viele, so gut gelaunte Besucher während der Weintage angetroffen zu haben. „Wetter toll, Stimmung toll, Umsatz toll, alles toll“, heißt es denn auch aus dem „Trennbar“-Team. Und: „Auf ein Neues im nächsten Jahr.“ ll

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