Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Verkehrssünder muss in den Knast

Freiheitsstrafe verhängt Verkehrssünder muss in den Knast

„Ich bitte noch mal um eine Bewährung. Es wird sich nicht mehr wiederholen“, hat der 34-jährige Verkehrssünder in seinem Schlusswort beteuert.

Voriger Artikel
Senioren wollen einen Jugendbeirat
Nächster Artikel
Zurück zur Ursprungsidee

Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurde ein 34 Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten ohne Bewährung veurteilt.

Quelle: Symbolfoto

Rinteln. Vergeblich: Richter Christian Rost verurteilte den Vater zweier Kinder nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Freiheitsstrafe von zwei Monaten ohne Bewährung.

Mit seiner Entscheidung folgte Rost dem Antrag von Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig, der auf die zahlreichen einschlägigen Vorstrafen des Angeklagten hinwies. Wegen desselben Delikts stand der Rintelner zuletzt sogar unter Bewährung, seine Fahrerlaubnis war ihm bereits im Februar 2014 vom Amtsgericht entzogen worden.

Von der Polizei erwischt

Dies hat den 34-Jährigen nicht davon abgehalten, sich vor vier Monaten wieder hinter das Steuer eines Autos zu setzen. Im jetzt verhandelten Fall hatte er nach einem Anruf seiner früheren Ehefrau die gemeinsamen Kinder abgeholt, weil es regnete. Dabei wurde er in Nähe seiner Wohnung von der Polizei erwischt. Ein weiteres Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung seiner Ehefrau wurde jetzt eingestellt. Vor genau zwei Jahren hatte er abends seine getrennt von ihm lebende Frau in deren Wohnung aufgesucht und angegriffen. Während eines Streits packte er sie an den Haaren, schlug ihr gegen den Arm und warf sie auf den Boden. Als die Kinder aufwachten, verließ der Mann die Wohnung.

"Ich war so besoffen, ich weiß es nicht mehr"

Er habe sehr viel Wodka getrunken, äußerte der Angeklagte zum Hintergrund des Geschehens. Er bestritt aber den Vorwurf, seine Frau getreten zu haben. Das leicht verletzte Opfer bestätigte die Einlassung ihres Ex-Mannes. Unklar blieb, ob er seine Frau mit den Worten bedroht hatte, er werde sie umbringen. „Vielleicht. Ich war so besoffen, ich weiß es nicht mehr“, erklärte der Rintelner. Er beteuerte, inzwischen mit dem Trinken aufgehört zu haben. Nach dem zwei Jahre zurückliegenden Vorfall scheint sich das Verhältnis der beiden normalisiert zu haben: Es gab keine weiteren Übergriffe oder Streitereien. Heute ist das Paar geschieden, er sieht die Kinder regelmäßig.

Daraufhin entschieden sich die Prozessbeteiligten, dieses Verfahren einzustellen. Dabei erfolgte die Einstellung im Hinblick auf den ersten Vorwurf: Eine mögliche Verurteilung für den Angriff auf seine Ehefrau wäre neben der zweimonatigen Haftstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht beträchtlich ins Gewicht gefallen. maf

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg