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Verschlammte Wege und Barrieren

Bauarbeiten für Sekundäraue in Rinteln Verschlammte Wege und Barrieren

Die Bauarbeiten für die sogenannte Sekundäraue Weser – ehemals bekannt als – „Exter-Delta“ – sorgen bei manchen Rintelnern für Unmut.

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Provisorisch anmutende Absperrungen und verschlammte Wege verleiden manchem Rintelner derzeit die Freizeitbeschäftigung östlich der Exter.

Quelle: tol

Rinteln. Nutzten sie bislang die Landwirtschaftswege östlich der Exter normalerweise für Sport, Spaziergänge und Radtouren, verleiden ihnen nun verschlammte Wege und unerklärliche Absperrungen die Freizeitbeschäftigung. Doch niemand scheint sich dafür so recht in der Verantwortung zu sehen.

 Die Wege gehören zwar der Stadt Rinteln. Doch auf Anfrage dieser Zeitung verweist die Stadtverwaltung zunächst an den Landkreis Schaumburg. Dieser zeichnet für die Baumaßnahme verantwortlich. Bei Matthias Dornbusch vom Kreisamt für Kreisstraßen, Wasser- und Abfallwirtschaft sind nach eigenem Bekunden noch keinerlei Beschwerden eingegangen.

 Die Fahrwege der Baumaschinen seien im Vorfeld festgelegt worden. Anschließend hätten Mitarbeiter von Landkreis und Stadtverwaltung eine Begehung der Wege vorgenommen und deren Zustand mit Fotos dokumentiert. Etwaige Schäden der Wege würden nach Abschluss der Bauarbeiten auf Kosten des Landkreises behoben werden. Und in der Ausschreibung des Auftrags sei darauf hingewiesen worden, dass die jeweilige Firma eine „tägliche Reinigung“ vorzunehmen habe. Die Behebung extremer Schlammbildung scheint nicht unter diese Maßnahme zu fallen. Ohne Gummistiefel mutiert ein Spaziergang dort – die Bauarbeiten ruhen dieser Tage – zur Schlammschlacht. Zu verdanken sind die streckenweise völlig zerfahrenen Wege den 100 Lastwagen, die laut Dornbusch dort täglich hin- und herfahren.

 Dornbusch: „Wir haben vorher darauf hingewiesen, dass sich Spaziergänger und Sportler im Zuge der Bauarbeiten in diesem Areal auf Einschränkungen einstellen müssen.“ Davon abgesehen handele es sich schließlich ohnehin um Landwirtschaftswege und nicht um Spazierwege, so Dornbusch.

 Und was hat es mit den teilweise sehr provisorisch anmutenden Absperrungen auf sich? An dem Weg, der vom Pioniersteg ins Feld führt, steht man plötzlich einen Stapel Holzbohlen gegenüber, die quer über den Weg gelegt worden sind. Und wenn man von der Heinekampbrücke auf den Pfad östlich der Exter abbiegen will, wird einem der Weg von einem Verbotsschild für Fußgänger verstellt. Wegesperrungen aber seien Sache der Stadt, sagt Dornbusch. Dort wurde die Redaktion bereits am Montag an den Baubetriebshof verwiesen. Doch dort war bis gestern Abend leider niemand zu erreichen. pk

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