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Verurteilt: Ehemann schlägt seine Frau

Rinteln / Prozess Verurteilt: Ehemann schlägt seine Frau

Nach einem gewalttätigen Beziehungsstreit auf dem Parkplatz einer Pizzeria ist ein 25 Jahre alter Ostwestfale nun wegen Körperverletzung und Nötigung seiner Ehefrau belangt worden: Der geringfügig beschäftigte Mann muss nach einem Urteil des Schöffengerichts eine Geldstrafe von gut zwei Monatseinkommen, nämlich 700 Euro, berappen.

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Rinteln (maf). Der Angeklagte hatte von seiner Ehefrau Geld für einen Einkauf verlangt, ihr dann ins Gesicht sowie auf den Oberschenkel geschlagen und der Frau anschließend die Handtasche entrissen.

Im August 2010 arbeitete die Frau bei einer Pizzeria und kam am Tatabend gerade von einer Auslieferung zurück. Sie saß noch in dem Firmenwagen, als ihr Ehemann auftauchte und Geld für einen Einkauf forderte. Die Ehefrau, die kurz zuvor die Scheidung eingereicht hatte, öffnete ihr Portemonnaie und gab ihm aus der gemeinsamen Haushaltskasse freiwillig sechs Euro.

Danach steckte sie die Geldbörse, in der sich nur noch Kleingeld befand, in ihre Handtasche. Dem 25-Jährigen reichten die sechs Euro offenbar nicht, er schlug ihr mit der flachen Hand ins Gesicht. Als sie sich weigerte, weiteres Geld herauszugeben, boxte der Mann seiner Partnerin auf den Oberschenkel und entriss ihr schließlich die um ihr Handgelenk gewickelte Handtasche. Diese stellte er später samt Inhalt zu Hause ab. Auch zwei in der Handtasche fehlende Handys, die in seiner Jackentasche gefunden wurden, gab er zurück. Inzwischen lebt die Frau von ihrem Mann getrennt.

Mit dem Urteil entsprach das Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Christian Rost vollständig dem Antrag von Staatsanwältin Karin Dubben.

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