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Viel mehr als Blumentopf-Füllung

Torfschiffer auf Tour Viel mehr als Blumentopf-Füllung

Torf kennen die meisten Weserberglandbewohner eher nur als Bodenzusatz für den Blumentopf. Dass hinter dem faserigen Naturprodukt weit mehr steht – zum Beispiel eine reizvolle kleine Urlaubsregion im flachen Land an der Unterweser – konnten sich diejenigen Rintelner und Touristen, die sich gestern Nachmittag am Weseranger-Parkplatz aufhielten, aus berufenem Mund erklären lassen.

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Ein Torfschiffer im Kahn von anno dazumal war gestern auf der Weser unterwegs. pr.

Rinteln. Die Adolphsdorfer Torfschiffer machten mit ihrem Segelkahn halt am Bootsanleger am rechten Weserufer.

 Torfschiffe waren seit 1750 in der Zeit der Gründung der Torfdörfer wie zum Beispiel Worpswede in der Region ums Teufelsmoor das gängige Transportmittel, um den abgebauten Torf zu transportieren, schickte Thorsten Milenz voraus, bevor er den Zweck der Aktion erläuterte. Der Geschäftsführer der Touristikagentur Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser begleitete die fünfköpfige Besatzung mit dem Fahrrad.

 „Die treibende Kraft“ für den Ausflug auf die Oberweser“ sei der Verein der Adolphsdorfer Torfschiffer gewesen. Das verriet Bernd Lütjen, Landrat des Kreises Osterholz, der sowohl seine Werbeträger als auch seinen Amtskollegen Jörg Farr in Rinteln erwartete.

 „Torfschiffe gibt’s nur bei uns“, unterstrich Lütjen ein Alleinstellungsmerkmal seiner Heimatregion. Thorsten Milenz führte weiter aus: Hauptsächlich aufgrund der Verbindung durch die Weser sei die Idee entstanden, mit einer Bootstour auf dem Oberlauf des Flusses, auf die Ferien- und Urlaubsidylle im und ums Teufelsmoor aufmerksam zu machen.

 Bei bisher fünf Etappenzielen seit dem Start am 8. Mai in Hannoversch Münden „haben wir festgestellt, das Interesse ist da und viele Menschen haben uns erzählt, dass ihnen die Region Teufelsmoor/Worpswede schon bekannt ist“. Darüber hinaus sei die Entscheidung, auf die Oberweser zu gehen, „absolut passend für unsere Aktion“. Denn seit der Weserradweg auf einer kurzen Strecke von sechs Kilometern „auch durch unsere Region führt, kommen die Radler sogar automatisch bei uns da oben an“.

 Spezielle Verbindung zur Stadt Rinteln: Jan Torf, ein regionaler Kräuterbitter, der ursprünglich im Norden kreiert wurde und seit geraumer Zeit zur Produktpalette des Spirituosenspezialisten Schwarze und Schlichte mit Sitz in Rinteln gehört. r

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