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Vielstimmig wie die Weserspatzen

Rinteln / Kita–Gebühren Vielstimmig wie die Weserspatzen

Die vorgeschlagene Anhebung der Kita–Gebühren sorgt weiter für Aufregung. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz hat nun zu den Vorwürfen Stellung bezogen, die der WGS-Fraktionsvorsitzende Gert Armin Neuhäuser gegen die Verwaltung erhoben hat.

Rinteln. Besonders die Ankündigung, dass die WGS die Erhöhung nicht mittragen werde, war für ihn von Interesse. Denn immerhin habe die Arbeitsgruppe für Haushaltskonsolidierung den städtischen Gremien die Erhöhung einstimmig vorgeschlagen – unter Beteiligung eines WGS-Mitglieds.

 Die Äußerungen Neuhäusers sind für Buchholz „Ausdruck einer Meinungsvielfalt innerhalb der WGS-Fraktion, die auch in der jüngsten Ratssitzung wieder zu beobachten gewesen sei. „Mit der offen zu Tage tretenden Vielstimmigkeit tritt die Fraktion damit in direkte Konkurrenz zu den Weserspatzen, ohne jedoch am Ende ein einheitliches Klangbild zu erreichen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

 Auch auf die Gründe für die Erhöhung der Gebühren, die seit Beginn des Jahres 2000 nicht angehoben wurden, geht Buchholz ein. 1997 habe die Stadt von den Eltern insgesamt Kitagebühren in Höhe von umgerechnet 290400 Euro erhoben – bei Gesamtausgaben in Höhe von 1,688 Millionen Euro. Im Jahr 2013 würden etwa 281000 Euro Elterngebühren erzielt, was sogar einen leichten Rückgang bedeutet. Die Kosten hätten sich hingegen deutlich auf 4,060 Millionen gesteigert.

 Ein Grund für die Erhöhung seien unter anderem die Personalkosten. Waren 1997 in allen Kitas noch 23,25 Stellen besetzt, sind es 2013 51,75 Stellen – mehr als doppelt so viele. jaj

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