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Was bewegt die Ortsteile?

Rinteln Was bewegt die Ortsteile?

Sie leben in einem Rintelner Ortsteil? In Hohenrode, Krankenhagen oder Volksen? Was sind die drängendsten Themen? Was bewegt Sie? Vor knapp drei Jahren hatte Rintelns Demografiebeauftragte Linda Mundhenke den Ortsteilen zum ersten Mal einen Besuch abgestattet.

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Zwei Bewohner warten an der Bushaltestelle in Exten.

Quelle: AF

Rinteln. Jetzt, im Februar und März, gibt es die Neuauflage.

Demografischer Wandel, das klingt inzwischen abgedroschen – doch den Wandel unserer Gesellschaft und unseres Alltags, den dieser Begriff mit sich bringt, zeigt sich vor unserer Haustür und in unseren Häusern.

„Die wichtigsten Themen und die Fragen der Menschen vor Ort erfährt man nur durch persönliche Gespräche“, sagt Mundhenke, die in den vergangenen Wochen die Besuche vorbereitet hat. Sie will erfahren, welche Herausforderungen in Bezug auf den demografischen Wandel sich in den Ortsteilen ergeben.

Bürger sollen sich aktiv einbringen

Dafür sind nun zehn Besuchstermine eingeplant (siehe Kasten), zu denen die Vertreter von Ortsrat und Vereinen genauso geladen sind wie alle interessierten Bürger.

„Sie“, sagt Mundhenke, „sollen sich gerne aktiv mit einbringen – denn die Probleme sind für jeden Ortsteil ganz unterschiedlich.“ Bei den jüngsten Ortsgesprächen hatte sich beispielsweise gezeigt, dass Mobilität in Hohenrode als Problem empfunden wird, in Exten hingegen weniger. Daraufhin wurde Hohenrode in die Zeiten des Anrufsammeltaxis aufgenommen.

Eine der drängendsten Fragen, die sich angesichts einer älter werdenden Gesellschaft stellten, ist auch in Rinteln die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Lebendighalten der Ortsteile. „Dass die Eltern oder Großeltern nebenan wohnen und bei der Kinderbetreuung unterstützen können, ist selten geworden“, so Mundhenke.

Unterstützung für junge Familien

Wie also können junge Familien unterstützt werden – beispielsweise durch Hilfe aus der Nachbarschaft? Es würde schon helfen, wenn die Menschen zentrale Ansprechpartner in Sachen Nachbarschaftshilfe fragen könnten. „Vielleicht gibt es einen Weg, dies zu systematisieren“, überlegt Mundhenke laut. Durch derartige Unterstützung in der Gemeinschaft könnte man die Ortsteile für Hinzugezogene attraktiver gestalten.

Pro Ortsteil sollen Schwerpunktthemen erarbeitet werden, beispielsweise Jugend, Mobilität, Arbeitsplätze, Pflege, Barrierefreiheit oder Vereinsleben. Auch sollen die Änderungen seit den jüngsten Ortsgesprächen festgehalten werden: Wurden Probleme in der Zwischenzeit gelöst? Wenn nicht, woran lag es?

Ansprechpartnerin ist Linda Mundhenke, zu erreichen unter Telefon (05751) 403118 oder l.mundhenke@rinteln.de. mld

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