Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Wenn der Stern zur Mode passen soll

Rinteln / Festlich dekorierte Schaufenster Wenn der Stern zur Mode passen soll

Wer durch die Innenstadt bummelt, glaubt sich in eine kleine Weihnachtsstadt versetzt. Alles ist dekoriert: Tannen mit roten Schleifen in der Fußgängerzone, eine Budenstadt dort und auf dem Marktplatz – und nicht zuletzt festlich gestaltete Schaufenster.

Voriger Artikel
Vertrauen zerstört – Behinderte verlieren Jobs
Nächster Artikel
Adventszauber weckt Vorfreude auf Weihnachten

Julia Kiensvater (auf der Leiter) und Antje Witzke dekorieren ein Schaufenster für elegante Mode mit Glitzersternen.

Quelle: dil

Rinteln (dil). Sie sollen Lust auf Shopping machen, immerhin wollen die Deutschen doch laut Umfragen neun Prozent mehr für Geschenke ausgeben als vor einem Jahr. Da darf man nicht geizen mit glitzernden Reizen, das Weihnachtsgeschäft ist für den Einzelhandel schließlich das Wichtigste im Jahr.

 Doch hinter dem, was leicht und stimmungsvoll aussieht, stecken Planung und viel Arbeit. Antje Witzke und Julia Kiensvater erfüllen diese Aufgabe im Modehaus Bruno Kleine. Die beiden Verkäuferinnen haben eine Extra-Schulung in Sachen Schaufensterdekoration absolviert, die jüngere Julia lernt nun von der Erfahrung Antjes.

 Die Zentrale in Marienfeld kauft das Dekomaterial ein, jedes Jahr etwas Neues. Wie und wo und kombiniert mit welcher Mode der Festschmuck im Schaufenster arrangiert wird, das steht den beiden Frauen offen. „Die Mode soll im Vordergrund stehen, und die jeweilige Deko muss dazu passen“, erklärt Witzke. Also wurden erst die vorübergehend entblößten Schaufensterpuppen neu eingekleidet.

 Elegantes wird mit Glitzersternen, Freizeitkleidung mit Holzsternen und das Familienangebot mit Strohsternen dekoriert. Darüber dann ein Plakat mit einem winterlichen Motiv. Bei Kinderkleidung sind ein Rentier und ein Nikolaus aus Stroh der Blickfang. Idyllisch, aber alles nur für kurze Zeit. „Wir fangen erst nach Totensonntag an, und in der zweiten Januarwoche kommt alles schon wieder weg“, sagt Filialleiter Detlev Wagner.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr