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Wenn die Gütertrasse kommt

Gutachten kommt im Mai Wenn die Gütertrasse kommt

Bis zu 130 Güterzüge pro Tag durch Rinteln – gegen diesen Albtraum ziehen nicht nur die Rintelner zu Felde. Nur noch 15 Minuten pro Stunde freie Fahrt am Bahnübergang Mindener Straße/Bahnhofstraße, das würde die Weserstadt lahmlegen.

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Rinteln. Argumentationsgrundlage für den Widerstand gegen die Bahnpläne soll ein Gutachten sein, das Anfang Mai komplett vorliegen soll.

Einen Zwischenbericht dieser Untersuchung zur Gütertrasse Elze-Löhne hat die Stadt Rinteln wie berichtet als Auftraggeber bereits erhalten. „Anfang Mai erwarten wir das komplette Gutachten“, hat Bürgermeister Thomas Priemer jetzt mitgeteilt. Was steht noch aus? „Wir erwarten konkretere Angaben darüber, was passiert, wenn die Gütertrasse kommen sollte“, sagte er. „Zudem soll das Gutachten Verkehrsalternativen und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen durch die Trasse aufzeigen“, so Priemer. „Wie groß ist der Schaden, wenn die Schranken so selten geöffnet sind, dass sich die Staus davor nur sehr langsam auflösen? Was bedeutet das für die Entscheidungen der Bürger, wann sie wohin fahren und auf welchem Weg?“

Ferner wird eine Verkehrsflusssimulation für die heutige und zukünftige Verkehrssituation erstellt. Daraus werden die Zeitverluste durch den Bahnübergang Bahnhofstraße hergeleitet. Hinzukommen je eine Beurteilung der Verkehrsqualität im Straßennetz der Stadt und der Kosten sowie eine gutachterliche Stellungnahme. Zudem ist eine Visualisierung des Verkehrsablaufs im Umfeld des Bahnübergangs vorgesehen.

Die Untersuchung soll Ergebnisse zu diesen Thesen liefern: 1. drastische Erhöhung der Zeitverluste; 2. Sekundäreffekte wie Wartezeiten auch für den vom Bahnübergang unabhängigen Verkehr; 3. verminderte Erreichbarkeit wichtiger Einrichtungen; 4. dadurch entstehende Verdrängungseffekte für den Verkehr; 5. die drohende Zerschneidung Rintelns in zwei Teile Nord und Süd; 6. steigende Lärmbelastung. r

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