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Weserpromenade wird geöffnet

Rinteln / Endspurt der Bauarbeiten Weserpromenade wird geöffnet

Endspurt beim Bau der Weserpromenade: Bis Sonntag muss wenigstens der Teilbereich zwischen Weserbrücke und Gartentor der katholischen Kirchengemeinde St.

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 Die letzten Pflasterarbeiten laufen noch, und auch das Geländer an der Weserpromenade ist erst teilweise fertig. Aber bis Sonntag erfolgt schon die Teilfreigabe.

Quelle: dil

Rinteln. Sturmius fertig sein. Sonntag ist Volkstrauertag, traditionell kommen mehr als 100 Menschen am Turm der Stadtmauer zur Gedenkveranstaltung zusammen. Da will sich die Rintelner Stadtverwaltung nicht mit einer halb fertigen Baustelle blamieren.

 Gestern konnte man schon ahnen, wie das Spaziererlebnis sein wird. Auf den ersten 100 Metern bis zur Treppe neben der künftigen Hafenbrücke sind die Geländer angebracht, dahinter müssen sie noch vor Sonntag dran – zumindest weiter bis in Höhe Gartentor. „Der Rest um den Alten Hafen herum wird erst später fertig“, räumt Baudezernent Reinhold Koch ein. „Aber auch der Weg entlang der Südseite der Kirchgartenmauer wird jetzt noch fertig gepflastert und bis Sonntag eröffnet sein.“

 Die Treppe hinauf von der Brennerstraße zur Freifläche neben dem Turm wird ebenfalls wieder freigegeben. Von drei Seiten also können Besucher am Sonntag zur Gedenkveranstaltung strömen.

 Von diesem Platz ist der Blick jetzt auch frei zur Weser und zum Wesergebirge. „Wir haben an der Nordseite des Hafens zwei Tannen abgesägt, die dort von der Natur aus eigentlich gar nicht hingehören“, sagt Koch. Bauhofmitarbeiter fuhren mit einem Gerätewagen der Feuerwehr vor, holten die Motorsägen raus, und wenig später wurde das klein geschnittene Holz schon abtransportiert. Ersatz wird nicht gepflanzt, die Sicht auf das Erlebnis Weser soll frei bleiben.

 Heute werden auf dem freizugebenden Teilstück noch Bänke aufgestellt. So kann der Gedenkveranstaltung auch sitzend beigewohnt werden. Gepflanzt sind auch schon etliche neue Bäume, geschnitten allerdings wie Spalierobstbäume. Sie wirken wie rechteckige Banner auf Holzpfosten.

 Im Vorgarten der katholischen Kirche St. Sturmius ist inzwischen auch der Lampenmast an die Mauer versetzt und mit einem Scheinwerfer gekrönt worden. So kann die Frontseite der Kirche nachts angestrahlt werden – ein schöner Akzent gegen Ende von deren Jubiläumsjahr.

 Dass die Brücke über den Alten Hafen noch in diesem Jahr kommt, ist laut Koch zwar geplant, aber nicht sicher. Väterchen Frost könnte einen Strich durch die Rechnung machen. Koch: „Erst müssen wir noch die Fundamente gegründet werden, und das ist nur frostfrei zulässig. Und dann kommt ja noch die Installierung der Brücke selbst.“ Koch geht am Jahresende in den schon einmal aufgeschobenen Ruhestand. Und dieses Werk hätte er gern am Ende der Stadtsanierung noch abgeschlossen.dil

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