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Wilharm hält zehn Prozent für möglich

AfD-Chef freut sich über Wahlergebnisse Wilharm hält zehn Prozent für möglich

„Ein super Erfolg“, freut sich Jens Wilharm, Vorsitzender des Rintelner Stadtverbandes der Alternative für Deutschland (AfD), über die Ergebnisse bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.

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Jens Wilharm

Rinteln/Landkreis. Für ihn zeugt der Erfolg der Parteifreunde in den anderen Bundesländern durchaus „vom Potenzial auch hier vor Ort“.

 Besonders interessiert habe er aber die Kommunalwahl in Hessen verfolgt, denn auch den Niedersachsen stehen im Herbst Kommunalwahlen ins Haus. „Natürlich gelten in Niedersachsen einige Besonderheiten“, sagt der Vorsitzende. Leider gebe es keine aktuellen Umfrageergebnisse, „wir wissen also selber nicht, womit wir rechnen können“

 Aber Ergebnisse wie in Hessen, wo man Werte um die zehn Prozent erreicht hat, seien auch hier möglich. Allerdings war Niedersachsen bei bisherigen Wahlen für die AfD das Schlusslicht. „Wir sind ein Flächenland mit viel Landwirtschaft. Wer hier schon immer CDU oder SPD gewählt hat, tut das weiterhin.“

 Ganz besonders freut sich Wilharm über den hohen Anteil an Nichtwählern, die ihr Kreuz in diesem Jahr bei der AfD gemacht haben. „Das ist auf jeden Fall gut für die Demokratie.“

 Dass die Wahlbeteiligung flächendeckend zugenommen habe, sei auch Verdienst seiner Partie. Er hoffe, dass auch in Rinteln viele ehemalige Nichtwähler in diesem Jahr wieder zur Wahl gehen.

 Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hält Wilharm ein ähnlich gutes Abschneiden wie in Sachsen-Anhalt für denkbar. „Die AfD wird in den kommenden Monaten zeigen, dass sie zu vernünftiger Sachpolitik in vielen Bereichen in der Lage ist und auch Lösungen anbieten kann.“

 Für die Kommunalwahl habe die AfD in Rinteln bisher noch keine Kandidatenlisten, diese sollten Ende April oder Anfang Mai bei Mitgliederversammlungen aufgestellt werden.

 Für Daniel Carl, Chef des Kreisverbandes der AfD, ist die Landtagswahl ebenfalls ein „sehr positives Zeichen“. Jetzt traue sich der eine oder andere vielleicht eher, sich aktiv in der AfD zu betätigen. „Natürlich ist das ein Demokratiegewinn, wenn immer mehr Nichtwähler zur Wahl gehen.“ jak

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