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Windräder: Weiter ohne Bedenken

Thema Seeadler Windräder: Weiter ohne Bedenken

Der Landkreis Schaumburg hat weiterhin keine Bedenken hinsichtlich der geplanten Windräder in den Gemarkungen Kohlenstädt und Westendorf. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, seien nochmals artenschutzrechtliche Expertisen hinsichtlich des Themas Seeadler eingeholt worden.

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Quelle: pr.

Rinteln. Ergebnis: Die bis dato eingeholten Gutachten entsprächen den fachlichen Vorgaben und seien methodisch nicht zu beanstanden.  Hintergrund: Die Stadt Rinteln versagte dem Projekt das sogenannte „gemeindliche Einvernehmen“ und hatte dies damit geltend gemacht, dass Belange des Denkmalschutzes und des Artenschutzes erheblich beeinträchtigt seien.

Erst vor Kurzem hatte das Verwaltungsgericht in Hannover entschieden, dass es zumindest aus denkmalschutzrechtlicher Sicht im Hinblick auf das benachbarte Gut Echtringhausen keine Bedenken gebe.

Nun habe sich die Kreisverwaltung aufgrund der Ablehnung aus Rinteln noch einmal mit dem Thema Seeadler beschäftigt und kommt zu dem erneuten Schluss: „Nachdem umfangreiche Kartierungen vor Ort vorgenommen wurden, sind nochmals Expertisen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie eines weiteren externen Gutachterbüros, der Firma BioConsult SH, eingeholt worden“, heißt es aus dem Kreishaus in Stadthagen.

Die Firma BioConsult SH sei ein ausgesprochen renommiertes Planungsbüro aus namhaften Biologen und Ökologen mit Sitz in Husum und habe insbesondere im Auftrag des Bundesumweltministeriums mitgearbeitet bei dem Forschungsvorhaben „Greifvögel und Windkraftanlagen: Problemanalyse und Lösungsvorschläge“.

Das Büro verfüge damit explizit über große Erfahrungen in dem Thema Seeadler und Windenergie, argumentiert der Landkreis. Die Kreisverwaltung kommt zu der Auffassung: „Die von der Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten 2015 formulierten seeadlerspezifischen Anforderungen werden allesamt eingehalten. Somit gibt es auch artenschutzrechtlich keine Möglichkeiten, die Genehmigung zu versagen.“

Das Unternehmen Planet Energy plant die Errichtung von zwei Windenergieanlagen in den Gemarkungen Kohlenstädt und Westendorf mit einer Gesamthöhe von jeweils etwa 149,5 Metern.  ll

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