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„Wir lieben und wissen nichts“

Theaterstück von Moritz Rinke „Wir lieben und wissen nichts“

Mit „Wir lieben und wissen nichts“ ist dem erfolgsverwöhnten, mehrfach ausgezeichneten Autor Moritz Rinke („Republik Vineta“, „Café Umberto“) mal wieder ein Bühnenknüller gelungen. Und diesen präsentiert der Kulturring Rinteln am Montag, 23. März, ab 20 Uhr im Brückentorsaal.

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Rinteln. Das mit allen Wassern der Theaterkunst gewaschene Beziehungsdrama in Quartett-Konstellation – zwei Paare wechseln die Wohnungen, behalten aber ihre Probleme –, das sich durch die für Rinke typischen, unter Dialogwitz versteckten emotionalen Fallstricken auszeichnet, wird nach der Uraufführung am Schauspiel Frankfurt (2012) landauf, landab gespielt und war 2013 sogar zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen.

 Worum geht es? Zwei Paare treffen sich zum berufsbedingten Wohnungstausch. Karrierefrau Hannah muss als Zen-Coach für Bankmanager nach Zürich; ihr Freund, der sensible Sebastian, soll sie begleiten. In ihre Wohnung ziehen währenddessen die Tier-Therapeutin Magdalena und deren Mann Roman. Dieser ist ein nicht nur im Hier und Jetzt, sondern auch noch im All voll vernetzter Alles-im-Griff-Typ und das genaue Gegenteil von Sebastian, der an der modernen Welt verzweifelt, in der man via PIN-Codes und WLAN-Router zwar Zugang zu allem Möglichen erhält, nur nicht zu sich selbst.

 In Roman erkennt Sebastian auf Anhieb seinen Erzfeind – im Gegensatz zu Hannah, die Gefallen an seinen Macherqualitäten findet. Umgekehrt wird Magdalena von Sebastians Melancholie magisch angezogen. Diese vier und ihre Beziehungen geraten im Folgenden immer mehr auf Kollisionskurs – bis bereits seit Längerem schwelende Krisen aufbrechen. Doch auch am Schluss dieser äußerst komischen Beziehungstragödie sind alle Beteiligten noch gänzlich ohne Passwort für ihr weiteres Leben.

 In dieser Produktion des Euro-Studios Landgraf sind außer Fernseh- und Bühnenstar Helmut Zierl (Sebastian) noch Uwe Neumann (Roman), Sandrine Guiraud (Magdalena) und Elisabeth Degen (Hannah) zu sehen. Die Regie führt Rüdiger Hentzschel.

 Eintrittskarten kosten im Vorverkauf bei der Schaumburger Zeitung 15 oder 18 Euro. r

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