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Wohninitiative Rinteln (WIR) startet Projekt

Alle unter einem Dach Wohninitiative Rinteln (WIR) startet Projekt

Eine Hausgemeinschaft mit jungen und alten Menschen, mit Familien mit kleinen und großen Kindern, Singles, Alleinerziehenden, Paaren und Rentnern, das ist das Ziel der Wohninitiative Rinteln (WIR).

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Rinteln. „Leben in einer sozialen Gemeinschaft, leben wie in einer großen Familie“, das ist der Plan von Ilona Laboga-Böttke, der Vorsitzenden des neu gegründeten Vereins WIR. „Wir stellen uns ein Objekt mit etwa 20 Wohneinheiten vor, das bis zum Jahr 2020 realisiert werden soll“, merkt der stellvertretende Vorsitzende Reinhold Koch an.

 WIR hat sich aus der Wohninitiative „Nachbarschaftliches Wohnen“ gebildet, die sich Mitte 2014 zum ersten Mal getroffen hat. Seit Januar 2015 gab es monatliche Zusammenkünfte. Dabei wurden Ideen entwickelt, Informationen ausgetauscht, gemeinsame Veranstaltungen und Besuche anderer Projekte organisiert – mit dem Ziel, sich kennenzulernen. Im Juli hatte sich die Interessengruppe gefestigt und gab sich den Namen Wohninitiative Rinteln. Im September folgte die Vereinsgründung.

 „Nach der Findungsphase sind wir mit der Gründung des Vereins in der zweiten Phase der Realisierung des Projekts“, sagt Laboga-Böttke. „Wir wollen Verbindlichkeiten schaffen und in die Öffentlichkeit gehen, um das Projekt bekannt zu machen. Wir sind jetzt auf der Suche nach geeigneten Grundstücken oder Objekten sowie nach Experten wie Architekten, Rechtsanwälten, Notaren, Finanzierungsexperten und Investoren, die uns bei der Umsetzung des Projekts helfen können“, so Laboga-Böttke.

 „Das Grundstück sollte eine Größe von 4000 Quadratmeter haben und zentrumsnah gelegen sein“, erklärt Koch. „Infrastruktureinrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten, Kindergarten, Schule, Ärzte, Apotheke und Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr sollen schnell erreichbar sein.“ Geplant wird ein Haus mit individuellen Wohnungszuschnitten, die durch Versetzen von Wänden den spezifischen Bedürfnissen in den unterschiedlichen Lebensphasen angepasst werden können. Das Haus soll barrierearm und mit einem Fahrstuhl ausgestattet sein sowie über einen Gemeinschaftsraum verfügen. Nach Bedarf sollen individuell passende Wohnungsgrößen gebaut werden, so Koch. Ziel sei selbst organisiertes und selbstbestimmtes Wohnen in einer Hausgemeinschaft, getragen von gegenseitiger Unterstützung, Respekt, Toleranz und Solidarität, betont Laboga-Böttke.

 WIR möchte in den nächsten Wochen das Projekt stärker der Öffentlichkeit bekannt machen. „Eine Internetseite ist im Aufbau, Flyer sind in Arbeit und werden in Kürze gedruckt“, sagt Laboga-Böttke. „Auch auf dem Weihnachtsmarkt sind wir präsent. Am Freitag, 11. Dezember, ab 15 Uhr werden wir unser Projekt im Generationenhäuschen vorstellen. Dabei hoffen wir auf eine große Resonanz.“ Und Koch fügt hinzu: „Wir sind noch immer auf der Suche nach Leuten, die sich für nachbarschaftliches Mehrgenerationen-Wohnen interessieren. Sie können jederzeit zu unseren monatlichen Treffen dazustoßen.“ Die Treffen finden jeden zweiten Dienstag im Frauenzentrum statt.

 In Kooperation mit der Demografiebeauftragten Linda Mundhenke bietet WIR ein eintägiges Seminar zum Thema „Wie werden wir eine handlungsfähige Gruppe?“ an. Das Seminar findet am Freitag, 4. Dezember, von 9.30 bis 15.30 Uhr im Sitzungssaal (Raum 535), Klosterstraße 20, statt. Referentin Andrea Beerli vom Niedersachsenbüro „Neues Wohnen im Alter“ zeichnet den Weg auf, wie die lose Interessengruppe zur effektiv arbeitenden Projektgruppe wird. Anmeldungen nimmt Mundhenke, Telefon (05751) 403118 und E-Mail l.mundhenke@rinteln.de, entgegen.peb

 Die Wohninitiative Rinteln mit der Vorsitzenden Ilona Laboga-Böttke (Zweite von links) und dem stellvertretenden Vorsitzenden Reinhold Koch (links) nach der Vereinsgründung.pr.

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