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Zu wenig Geld für marode Straßen

Lücke klafft zwischen Bedarf und Möglichkeiten Zu wenig Geld für marode Straßen

Der Zustand der Straßen verschlechtert sich. In den Haushalten der Kommunen ist aber zu wenig Geld, um zügig gegenzusteuern. Auch in Rinteln klafft eine riesige Lücke zwischen Bedarf und Möglichkeiten.

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Die meisten Löcher, aber wegen geringerer Verkehrsbelastung nicht höchste Priorität: Die Straße Rehre in Engern ist besonders kurz vor dem Bahnübergang ziemlich verschlissen.

Quelle: pr.

Rinteln. Allein sechs Straßen sind in der aktuellen Straßenzustandsbewertung als „überfällig“ eingestuft, die Kosten für deren Ausbau werden auf 4,070 Millionen Euro geschätzt. Doch real geplant ist für dieses Jahr nur der Endausbau der Stükenstraße im Industriegebiet Süd für 260.000 Euro.

 Bei den reinen Unterhaltungsmaßnahmen könnte dagegen die als vorrangig eingestuften elf Maßnahmen erledigt werden: 400000 Euro stehen dafür im Etat, etwa 200.000 Euro werden für unerwartete und nicht kalkulierbare Maßnahmen reserviert, die verbleibenden 200.000 Euro würde für den auf 150000 Euro kalkulierten Bedarf reichen.

 Die Vorlage für die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bau und Stadtentwicklung am 4. März bedeutet gute Aussichten für die Anwohner folgender Straßen, deren Unterhaltung als vorrangig eingestuft ist:

Weseberg von Volksen nach Wennenkamp, Anliegerstraße mit Durchgangsverkehr (AD), Risse und Schlaglöcher beseitigen, zweiter Abschnitt für 16.000 Euro nach Erledigung des ersten Abschnitts 2014.
Hafenstraße in Rinteln, Anliegerstraße mit starkem innerörtlichen Verkehr (AI), Absenkungen im rechtsseitigen gehweg (Bordstein und Gosse) beseitigen, 30.000 Euro.
  Unter der Frankenburg im Bereich Todenmann und Rinteln, Anliegerstraße (A), Risse und Löcher beseitigen, 21.000 Euro.
Graf-Adolf-Straße , Rinteln (A), Lückenschluss bei Bordstein und Gosse im rechten Gehweg, 12.000 Euro.
  Am Kirchanger , Krankenhagen (AI), Risse und Schlaglöcher beseitigen, 4000 Euro.
Schevelsteiner Straße , Goldbeck (AD), Risse und Löcher beseitigen, 9000 Euro.
Steinbrink , Uchtdorf (A), Risse und Schlaglöcher beseitigen, 27.000 Euro.
  Graf-Otto-Straße, Rinteln (A), Lückenschluss im Gehweg, 5000 Euro.
  Zum Waldwinkel, Todenmann (A), Risse und Schlaglöcher beseitigen, 9000 Euro.
Helene-Brehm-Weg, Rinteln (AI), Risse beseitigen, behindertengerechten Anschluss an die Mindener Straße herstellen, 10.000 Euro.
  Herderstraße, Engern (A), Risse und Schlaglöcher beseitigen, 2. Abschnitt nach 2014, Erhaltungsmaßnahme für 6000 Euro.

Es gibt andere Straßen, wo es mit der Unterhaltung nicht mehr getan ist, obwohl diese bereits als überfällig eingestuft wird. Dort wird ein Vollausbau vorgeschlagen. Auf der Warteliste hinter der Stükenstraße stehen dabei in dieser Reihenfolge vor allem wegen Fahrbahn- und Gehwegschäden ganz oben (alle in Rinteln):
  Friedrichstraße, (AI), 1,050 Millionen Euro.
Virchowstraße , (AI), 850.000 Euro.
  Waldkaterallee (AI), 1,60 Millionen Euro.
 Krönerstraße, (Anliegerstraße A), 205.000 Euro.
  Ostpreußenweg (A), 165.000 Eiro.
  Im Emerten, Rinteln (AD), Vollausbau, 380.000 Euro.

In den vordringlichen Bedarf stuft das Baudezernat folgende Straßen ein:
Rehre, Engern (AI), Ausbau mit Kanal, 600.000 Euro.
  Stükenstraße, Rinteln (AI), Endausbau, 260.000 Euro. Hierbei handelt es sich um die endgültige Herstellung einer Baustraße als abschließende Erschließungsmaßnahme, für die die Anlieger Erschließungskosten bezahlt haben.
Fasanenweg, Exten (A), Vollausbau, 350 000 Euro samt Erschließungskosten.
Friedrich-Wilhelm-Ande-Straße (AI), Rinteln, Vollausbau, 605.000 Euro.
  Herrengasse, Rinteln (A), Vollausbau, 160.000 Euro.

Mittelfristiger Unterhaltungsbedarf wird der Dieselstraße attestiert, die bisher nur eine Baustraße ist. Dort wird der Endausbau mit 310 000 Euro kalkuliert. Als nachrangig ist der Bedarf in weiteren 49 Straßen eingestuft, hier ist also noch langes Warten angesagt.
Dem Ausschuss wird als Beschluss empfohlen, den Bedarf nach Prioritätenliste abzuarbeiten. dil

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