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Zu wenig Spitzentage im Weserangerbad

Schallmauer 100000 unerreichbar Zu wenig Spitzentage im Weserangerbad

100.000 ist die Schallmauer – liegt die Besucherzahl höher, war die Saison im Rintelner Weserangerbad richtig gut, darunter eher nicht. „Und in diesem Jahr kommen wir da nicht ran“, sagte der Freibadchef Stefan Lehmann schon vor einer Woche: Da feierte die Sparkasse Schaumburg ihre wegen Gewitter verschobene Poolparty, und statt Riesengetümmel im Wasser gab es reichlich Platz zwischen den Spiel- und Spaßgeräten.

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Auch ein schwül-warmer Tag wie gestern macht das Weserangerbad nicht voll.

Quelle: tol

Rinteln. So ein Tag kostet in der Statistik schon mal etwa 1000 Besucher.

 Insgesamt hat die Laserlichtschranke am Eingang in diesem Jahr bis gestern 14.30 Uhr genau 81186 Besucher registriert. Darin sind auch die 316 Dauerkarteninhaber mit jedem ihrer Besuche erfasst. 93 von diesen sind übrigens noch Dauerfamilienkarten, betreffen also weit mehr als eine Person. Und schließlich hat die Stiftung für Rinteln in diesem Jahr 205 Sommerferienkarten für bedürftige Kinder spendiert. Es handelt sich bei der Besucherzahl also nicht um jedes Mal einzeln zahlende Gäste.

 „Bei schönem Wetter mit Wolken kommen die Leute nicht, sie wollen sich offenbar vorrangig sonnen“, hat die Kassiererin Birgit Wardle festgestellt. „Aber es fehlten auch die richtig starken Tage“, ergänzt der Fachangestellte für Bäderbetriebe, Sascha Rose. „Im Mai war relativ wenig los, der Juni ging, aber das waren nicht die großen Zahlen. Der Juli war schlecht, der August hat uns noch ganz gute Zahlen gebracht. Aber in drei bis vier Wochen ist ja auch schon wieder Saisonschluss.“ Rose hofft allerdings, das Ergebnis vom vergangenen Jahr doch noch zu übertrumpfen: Die 90000er-Marke scheint bei gutem Wetter noch im Bereich des Möglichen. Für noch mehr müsste es allerdings noch ein paar Tage geben wie die besten der Saison: 4. Juli (4530 Besucher), 6. August (3544) und 3. August (2981).

 Eine nagelneue Attraktion kommt erst jetzt in der Schlussphase der Saison. Das neue Kletterspielgerät soll ab Wochenende nutzbar sein. In dieser Woche kommt der Kies als Fallschutz. Allein gestern lieferten fünf Lastwagen diese Fracht, die dann verteilt wird. Das Gerät hat etwa 15000 Euro gekostet. dil

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