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Rinteln Zukunft gemeinsam planen

Rinteln soll Sportstadt werden. „Den Nimbus Rinteln als Sportstadt möchte ich erweitern“, verkündete Thomas Priemer vollmundig während der zweiten Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Rintelner Sportvereine (AG Sport).

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Gemeinsamkeit macht stark: Die Rintelner Sportvereine wollen die vielfältigen Aufgaben zusammen bewältigen.

Quelle: peb

Rinteln. Der Bürgermeister, selbst Sportler und Ex-Vorsitzender eines Fußballvereins, möchte den Sport in der Stadt Rinteln intensiv unterstützen und weiter voranbringen. „Mit der AG Sport hat sich endlich ein Gremium gebildet, mit dem die Sportvereine ihre gemeinsame Zukunft in die eigenen Hände nehmen können und ein wichtiges Bindeglied zwischen Verwaltung und Politik sein kann“, so Priemer.

 Christel Struckmann und Karl-Heinz Frühmark, die beiden Sprecher des Beirates der AG Sport, gaben einen Überblick über die Arbeit des Beirates. Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit waren die Öffentlichkeitsarbeit, Bildungen von Kooperationen, Unterstützung von Kindergärten und Schulen bei sportspezifischen Angeboten, Integrationsarbeit, Koordinierung des Freiwilligendienstes im Sport (Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst), regionale Weiterbildungen und Angebotsvernetzungen.

 Der Rat der Stadt Rinteln hatte im Jahr 2013 beschlossen, dass sich die im Rahmen der Sportentwicklung notwendigen Investitionsentscheidungen künftig an der von den Rintelner Sportvereinen im gleichen Jahr empfohlenen Prioritätenliste orientieren werden. Frühmark gab einen Überblick über den Stand der Abarbeitung dieser Liste.

 Der Sportplatz in Deckbergen könne frühestens im Frühjahr 2016 eingeweiht werden, weil der Rasen nicht wie geplant im Herbst dieses Jahres eingesät werden konnte, sondern erst im Frühjahr 2015 eingesät wird. Danach braucht es ein Jahr zur Verdichtung des Rasens. Der Bau des Sport- und Gesundheitszentrums der VT Rinteln wird im Herbst 2015 begonnen und im Jahr 2016 fertiggestellt. Die Planungen für die Erweiterung des Sportheims des SV Engern um zwei Umkleidekabinen für Jugendfußballer werden im Jahr 2015 abgeschlossen und Mittel für den Bau für das Jahr 2016 beantragt. Frühmark wies darauf hin, dass die Prioritätenliste von den Sportvereinen permanent fortgeschrieben werden müsse, wolle man in Zukunft Fördermittel der Stadt erhalten. „Das setzt allerdings geeignete Planungsunterlagen, Anträge und Gespräche mit der Stadt und den Sportbünden voraus“, so Frühmark.

 Struckmann brachte zum Ausdruck, dass die Sportvereine vor neuen großen Herausforderungen stehen. „Wenn der verpflichtende Ganztag eingeführt und das Betreuungsangebot bis 17 Uhr in den Grundschulen erweitert wird, sind die Kinder für uns als Verein kaum noch fassbar. Deshalb müssen wir in die Schulen, aber auch in die Kindergärten hineingehen und Sportangebote schaffen“, erklärt Struckmann. „Das ist aber schwierig, weil die berufstätigen Übungsleiter kaum in der Lage sind, am frühen Nachmittag Kurse anzubieten.“ Trotzdem sei es gelungen, in unterschiedlichen Grundschulen und Kindergärten Angebote einzurichten. „Im Comenius-Kindergarten läuft ein Tanzkurs, in der Grundschule Exten gibt es ein Angebot für Tennis, Fußball und Fördersport sowie in der Grundschule Krankenhagen ein Fußballkurs. Für ein Tischtennisangebot an der Grundschule Süd konnte noch kein Übungsleiter gefunden werden“, berichtet Struckmann.

 Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wirkten Vereine der AG Sport beim Altstadtfest mit. Auf der Bühne am Marktplatz präsentierten sich die VT Rinteln, SC Rinteln, Budo SV, Aktiv pro Gesundheit, Kanu-Club und der TSV Krankenhagen mit einem bunten Programm. Im nächsten Jahr will die AG Sport am 11. Juli einen Sporttag an der Weser gestalten. „Unter dem Motto ,Eine Stadt macht Sport‘ sind dann die Rintelner Vereine aufgerufen, die Bür- gerinnen und Bürger dieser Stadt für ihren Sport zu begeistern“, blickt Frühmark voraus.

 Ein Internetauftritt der AG Sport sei in Arbeit. „Nach ihrer Fertigstellung soll die Homepage zu einer Plattform für die der AG Sport angeschlossenen Vereine werden, aber auch allen Interessierten Informationen über den Sport in der Stadt Rinteln geben“, so Struckmann. peb

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