Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Zweimal ohne Führerschein erwischt

Acht Monate Sperrfrist Zweimal ohne Führerschein erwischt

Ein 46 Jahre alter Rintelner, der keinen Führerschein hat, ist gleich zweimal binnen vier Monaten bei Fahrten in Porta Westfalica und im Kalletal erwischt worden. Während er im ersten Fall einen Mercedes lenkte, war er im zweiten mit einem VW unterwegs.

Voriger Artikel
Einbrecher erbeuten Schmuck
Nächster Artikel
Peugeot beschädigt

Symbolbild

Quelle: Archiv

Rinteln. Zum Verhängnis wurde ihm einmal eine Verkehrskontrolle, das andere Mal wurde er geblitzt. Richter Simon Langer verurteilte den Arbeitslosen nun zu einer Geldstrafe von 720 Euro (90 Tagessätze zu je acht Euro) und einer Führerscheinsperrfrist von noch acht Monaten. Mit seiner Entscheidung folgte er vollständig dem Antrag von Staatsanwalt Ulf Kranitz.

"In Zukunft schlauer"

„Es tut mir leid. Es hat sich am Ende nicht gelohnt“, zeigte sich der Angeklagte vor Gericht einsichtig. „In Zukunft bin ich schlauer“, resümierte der Mann. Als Motiv für die beiden unerlaubten Fahrten gab der 46-Jährige finanzielle Gründe an. So habe er schon eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) gemacht, das koste alles Geld. Er wohne auf dem Dorf. Geld wollte der Verkehrssünder auch bei der zweiten Fahrt im April sparen. Da sollte eigentlich ein Kollege fahren und für ihn Holz holen. Weil der Kollege aber im Stau auf der Autobahn stecken geblieben war und der Angeklagte das kostenlose Holz bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abholen musste, setzte er sich einfach selbst ans Steuer.

Zwei Vorstrafen

Für den Rintelner ist es nicht die erste Verurteilung wegen eines solchen Delikts: Bereits 1999 (Freiheitsstrafe) und 2015 (Geldstrafe) wurde er wegen Fahrens ohne Führerschein belangt. Das habe ihn nicht abgeschreckt, wieder Auto zu fahren, monierte der Richter. maf

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die „Schlossklause“, die ehemalige Gaststätte an der Arensburg, fiel vermutlich Brandstiftung zum Opfer... mehr