Rehren (la). Bisherigen Erkenntnissen zufolge war der 22-jährige Tscheche mit zwei Freunden auf der Autobahn in Richtung Holland unterwegs. Auf der Rastanlage Auetal Nord legten die jungen Männer eine Pause ein. Dort verschwand der 22-Jährige. Seine Begleiter suchten ihn zunächst und informierten dann die Polizei. In der Zwischenzeit passierte auf der Autobahn das Unglück.
Ein 36 Jahre alter Lkw-Fahrer war mit seinem Sattelzug auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Rehren und Bad Eilsen, etwa 800 Meter westlich der Rastanlage Auetal-Nord, trat plötzlich der 22-Jährige vom Standstreifen auf die Fahrbahn. Der Lkw erfasste den Fußgänger, dieser wurde auf den mittleren Fahrstreifen geschleudert. Dort streifte eine 43 Jahre alte Autofahrerin den am Boden liegenden Mann mit ihrem Opel Corsa. Der 22-Jährige verstarb noch am Unfallort. Bislang ist völlig unklar, warum der Getötete zu Fuß die Autobahn betreten hatte. Die Ermittlungen dauern an. Dabei wird auch geprüft, ob der 22-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Auch einen Suizid schließen die Ermittler nicht aus. Die Bekannten konnten dazu noch nicht näher befragt werden, weil sie ihre Fahrt in Richtung Holland fortgesetzt haben.
An der Sattelzugmaschine entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5000 Euro. Die Polizei sperrte die Autobahn zwischen Rehren und Bad Eilsen bis etwa 1.30 Uhr. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht.
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