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Rinteln Mobilität in allen Facetten
Schaumburg Rinteln Mobilität in allen Facetten
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00:29 18.04.2018
In der Nachmittagssonne genoss Erich Jannek aus Rinteln in seiner Isetta ein Eis Quelle: tol
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Rinteln

Nicht zuletzt ging es auch um geistige Mobilität: Schülerinnen des Gymnasiums Ernestinum verkauften selbst gemachten Kuchen, um Geld für ihren Abi-Ball zu sammeln, da ihre Einnahmequelle, die Abi-Party, wegen Schließung des „Happy Night“ wohl ausfallen wird.

Fahrradversteigerung

Der „Rinteln mobil“-Tag begann am Mittag mit einer traditionellen Fahrradversteigerung, bei der es lustig irrational zuging: Während einige Kunden ordentliche Fundräder für drei oder fünf Euro ergatterten, zahlten andere 50 Euro für Räder ohne Licht, dafür mit einem Platten. Glückliche Neubesitzer konnten sich dann gleich am Stand des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) kundig machen über gemeinsame Radtouren durch Weserbergland. In Rinteln ist Heike Borcheld die Ansprechpartnerin für solche Unternehmungen.

Breites Lächeln bei den Gästen am verkaufsoffenen Mobil-Sonntag lockte mal wieder Rainer Schwertfegers verrückter „Nostalgie-Wohnwagen“ im Stil der fünfziger Jahre hervor. Gleiches galt für die „Isetta“ von gegenüber, mit der einige am liebsten gleich losgefahren wären. Immerhin, der Gelldorfer Modellauto-Club hatte in seiner Ausstellung in der Sparkasse sogar ein winziges Isetta-Modell anzubieten, für gerade mal sieben Euro.

Kunstflugmaschinen-Modelle

Traum-Modelle zeigten auch Karl-Friedrich Schweppe und Axel Depping vom Modellflugverein Rinteln. „Ist das eine Wildcat?“, fragte ein junger Besucher voller Bewunderung und zeigte auf das originalgetreu nachgebaute Modell eines US-Fliegers aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch die großen Kunstflugmaschinen-Modelle zogen große Neugier auf sich. Ab Ende Mai kann man deren Flugkünste wieder auf dem Vereinsgelände hinterm Doktorsee beobachten oder selbst ein Flugzeug emporsteigen lassen.

Die Polizei informierte über ihre Ausbildungsgänge, und auch das Technische Hilfswerk warb um neue Mitglieder, unter anderem mit blau gefärbten Waffeln, vor allem aber mit seinen jungen Ehrenamtlichen, die von ihrer Tätigkeit erzählten. Etwas weiter traf man an der Weserstraße auf drei junge Frauen der DLRG, die einem zunächst gehörigen Schrecken einjagten, schienen sie doch alle mit schweren Kopfverletzungen versehrt zu sein. Irrtum! Es war nur Schminke – und ein Hinweis darauf, dass die DLRG, wenn sie mit Rettungsbrett und Rettungsbooten ausfährt, ihre Helfer durch die „Realistische Unfall- und Notfalldarstellung“ auf ihre Einsätze vorbereitet hat.

Schülern fehlen 7000 Euro für den Abiball

Was die Ernestinum-Schülerinnen und ihren Kuchenverkauf betrifft, so hoffen sie auf eine gute Idee, wo sie eine Abi-Party abhalten können, die normalerweise immer in der nun geschlossenen Disco „Happy Night“ stattfand und Geld in die Abi-Ball-Kasse spülte. „Uns fehlen etwa 7000 Euro“, sagt Nele Baake. Die Schule selbst mag aus Versicherungsgründen ihre Aula nicht zur Verfügung stellen. „Da müssen wir wohl noch unendlich viel Kuchen backen“, meint die Schülerin.

Da sich die Regenwolken am Nachmittag verzogen hatten, konnten sich Stadt, Geschäftsleute, Gastronomie und die natürlich die Auto-Aussteller über einen sehr guten Besuch von „Rinteln mobil“ freuen. Teilweise kam sogar richtiges Messe-Gefühl auf. tol

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