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Obernkirchen / Veränderungen

„IGS ist eine Schulform mit großer Zukunft“

Für die IGS hat das zweite Schuljahr begonnen. Und das hat etliche Veränderungen gebracht, auch im personellen Bereich. Torsten Reinecke ist jetzt kein kommissarischer Rektor der IGS mehr, sondern wurde endgültig mit der Schulleitung beauftragt. Seine zunächst noch kommissarisch berufene Stellvertreterin ist Dörte Korn.

Das neue Führungsteam der IGS: Jahrgangsleiterinnen Heide Bartels und Petra Mehrens, Didaktische Leiterin Karoline Tietjen, stellvertretende Schulleiterin Dörte Korn und Leiter Torsten Reinecke.

© sig
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Obernkirchen (sig). Dafür ist Reinecke nur noch kommissarisch für die Haupt- und Realschule verantwortlich. Er wird in der Funktion keinen Nachfolger mehr bekommen, denn diese Schulform stirbt in der Bergstadt aus. Offiziell in ihrem Amt bestätigt wurde die Didaktische Leiterin der IGS, Karoline Tietjen. Es gibt noch zwei zunächst kommissarische Berufungen: Das sind die Jahrgangsleiterinnen Heide Bartels (5. Klassen) und Petra Mehrens (6. Klassen). Über das Ergebnis der eineinhalbjährigen Planungsphase für die IGS ist Torsten Reinecke erfreut. Sein Fazit: „Wir haben pädagogisch sinnvolle Konzepte entwickelt, aber auch hier und da etwas nachgebessert und weiterentwickelt. Mit Fug und Recht können wir sagen: Diese Schulform hat große Zukunft.“

Die für die didaktische Ausrichtung zuständige Karoline Tietjen hob hervor, dass Lernen bei der IGS nicht nur stures Pauken bedeute, sondern oft, wenn auch nicht immer, mit Aktivitäten verbunden sei. Es werde gebastelt, gewerkelt, gemalt, geforscht und selbständig nach Lösungen gesucht. Tietjen: „Auch außerhalb der Schule gibt es Lernorte wie Museen, Ausstellungen, Mitmachaktionen oder die Natur.“

Petra Mehrens unterstrich, dass das Lernen möglichst handlungsorientiert ausgerichtet sein soll. Als Beispiel nannte sie die praktische Erfahrung von zeitgemäßen Lebensbedingungen, wenn man im Unterricht das Mittelalter behandelt. Ihre Jungen mussten zur Kenntnis nehmen, dass es damals zum Fußballspielen keinen Ball und auch keine Schweinsblase gab. Da half man sich eben mit Steinen und Stöckchen.

In der IGS gibt es jeweils zwei gleichberechtigte Klassenlehrer. Sie halten Schülersprechtage ab, bei denen sowohl über die schulische als auch über die soziale Entwicklung gesprochen wird.


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