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Rinteln / Kinderbetreuung

30 neue Krippenplätze für Ortsteile


Obwohl die Stadt Rinteln die gesetzliche Vorgabe, Krippenplätze für alle unter Dreijährigen anzubieten, erfüllt, ist die Nachfrage nach Krippenplätzen ungebrochen groß. So konnten zuletzt in der Krippe „Wichtelburg“ sowie in der Kindertagesstätte am Kreiskrankenhaus nicht alle Anfragen für die Aufnahme von Kindern berücksichtigt werden.

Exten/Krankenhagen (pk). Deshalb hat der Ausschuss für Soziales, Jugend, Frauen und Integration die Einrichtung von zwei weiteren Krippengruppen beschlossen: in der Kindertagesstätte „MinniMax“ (Exten) und im Kindergarten „Bärenstark“ (Krankenhagen).

Beide Gruppen bieten jeweils 15 Kindern Platz. „Es entstehen also 30 neue Plätze, wodurch wir sicher wieder einige Plätze in Reserve haben werden“, kommentiert der Erste Stadtrat Jörg Schröder den Beschluss. Der Bedarf an Krippenplätzen sei gedeckt, steige aber kontinuierlich.

Die Einrichtung zweier zusätzlicher Krippengruppen in Exten und Krankenhagen sei die daraus resultierende Konsequenz seitens der Stadt, die sich „ausgleichend auf die Verteilung von Krippenplätzen im gesamten Stadtgebiet“ auswirke, heißt es in der Sachdarstellung der Stadt. Zuvor hatten die Ortsräte Exten und Krankenhagen die Schaffung von Krippenplätzen in ihren Ortsteilen vorgeschlagen.

Während in Krankenhagen das Gebäude des Kindergartens bereits planerisch auf einen Anbau ausgerichtet ist, ist in Exten an der Kita „MinniMax“ ein Anbau erforderlich. Die Gemeinnützige Verwaltungs- und Siedlungsgesellschaft (GVS) sei mit dieser Aufgabe bereits betraut und plane, den Anbau rechts neben der Kita, also in Richtung Regetestraße, vorzunehmen. Die dadurch anfallenden Kosten werden gegenwärtig noch von der GVS ermittelt. Über die Bereitstellung von Haushaltsmitteln muss dann noch entschieden werden.

Für die Betreuung der beiden neuen Krippengruppen werden jeweils ein Erzieher und ein Sozialassistent beziehungsweise Kinderpfleger beschäftigt werden. Fördermittel gibt es von der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Wird mit den Baumaßnahmen bis zum 31. Dezember 2012 begonnen, wird jeder Platz in einer Tageseinrichtung mit 7000 Euro gefördert. 2013 beträgt die Förderung pro Platz nur noch 5250 Euro. Folglich strebe die Stadt den Baubeginn noch für dieses Jahr an.

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