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Rinteln Ortsteile 375.000 Euro für größeres Gewerbegebiet
Schaumburg Rinteln Rinteln Ortsteile 375.000 Euro für größeres Gewerbegebiet
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00:24 26.03.2018
An der Schranke endet derzeit das Rehrener Gewerbegebiet. Eine Erweiterung in Richtung Escher wäre möglich, wenn Landwirte Flächen an die Gemeinde verkaufen. Quelle: la
Rehren

„Da das Rehrener Gewerbegebiet, zumindest was die Verfügbarkeit von Flächen in kommunaler Hand betrifft, ausverkauft ist, sehen wir uns gefordert, geeignete landwirtschaftlich genutzte Flächen anzukaufen oder zu ,ertauschen‘, um in unmittelbarer Nähe zum jetzigen Gewerbe- und Industriegebiet weitere Grundstücke baurechtlich ausweisen und anbieten zu können“, erklärte Bürgermeister Heinz Kraschewski.

Die Gespräche mit den Eigentümern von Grundstücken hinter dem bestehenden Gewerbegebiet in Richtung Escher und hinter dem Penny-Markt seien im Gange. „Die Gespräche gestalten sich größtenteils vielversprechend. Mehrfach wurde die Auffassung vertreten, dass es für die Zukunft der Jugend unerlässlich ist, eine positive Gewerbeentwicklung zu forcieren, dadurch Arbeitsplätze vor Ort zu schaffen und eine gesunde finanzielle Basis für die Kommune zu sichern. Dem kann ich nur beipflichten“, so Kraschewski. Aber es gebe auch Grundstücksbesitzer, die jetzt nicht verkaufen möchten und lieber später ihren Enkelkindern die Entscheidung überlassen wollen oder andere, die sich dafür aussprechen, die Flächen als Ackerland zu erhalten, um so weitere Flächenversiegelungen zu verhindern.

"Loyalität der Unternehmen stärken"

„Die Zielsetzung der kommunalen Wirtschaftsförderung muss sein, die Loyalität der ansässigen Unternehmen zum Firmensitz zu stärken und auf deren Wünsche und Erwartungen einzugehen“, sagte der Bürgermeister. Beispiele dafür seien eine gute Breitbandversorgung und eine gute Verkehrsanbindung, aber auch sogenannte weiche Standortfaktoren wie die hausärztliche Versorgung, das Angebot an Wohnbauflächen, die Kinderbetreuung und das Einzelhandelsangebot.

„All diese Aspekte ergeben ein Gesamtbild, das für ansiedlungswillige Unternehmen eine wichtige Rolle spielt“, weiß Kraschewski. Firmen wie „Scanblue“ und „Genesis Display“ seien zwar weltweit tätig, aber nach eigenem Bekunden durchaus sehr an einer positiven Entwicklung des Standortes Auetal interessiert. „Wenn es uns gemeinsam gelingt, Partner dieser Unternehmen für ein Engagement im Auetal zu gewinnen, liegen die Vorteile für alle Seiten auf der Hand“, stellte Kraschewski fest.

Gleichwohl blieben auch die regional tätigen Auetaler Betriebe im Blickfeld der Verwaltung. „Auch für sie muss die kommunale Wirtschaftsförderung Perspektiven sowohl in Bezug auf Personalgewinnung als auch auf bauliche Erweiterung bieten“, so der Bürgermeister. la