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00:24 09.03.2018
Das Sportheim wird derzeit innen vollständig renoviert. Quelle: nk
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Engern

Dazu zählen außer dem Kabinenanbau die Anbringung einer Erweiterung für den Ballfangzaun, eine vollständige Renovierung im und am Sportheimgebäude sowie eine Brunnenanlage zur Bewässerung der beiden Fußballplätze.

„Eigentlich sollte der Brunnen im März installiert werden, aber der Frost macht das unmöglich“, sagt Helmut Essmann, Vorstandsvorsitzender des SV Engern. Er hofft auf eine Inbetriebnahme Mitte April, denn „aktuell können die Plätze nicht bewässert werden“. Zwar sei der Brunnenbau durch eine externe Firma von der Stadt schon genehmigt, doch der Standortwahl sei noch nicht klar. „Wir wollen eine möglichst zentrale Lage, um den A- und B-Platz gleichermaßen mit Wasser versorgen zu können“, erklärt Essmann. Ein eigener Brunnen sei zudem die „ökologisch günstigste Möglichkeit“, da die Wasserversorgung aus dem Grundwasser bezogen werde. Über Schlauchleitungen wird das Wasser dann in einen fahrbaren Wagen gepumpt, der so für eine ausgeglichene Bewässerung sorgt.

Zu klein für ganze Mannschaft

Damit die Fußballer nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz perfekte Bedingungen vorfinden, wurden die Umkleidekabinen komplett saniert. Die Räume seien schlicht zu klein für eine ganze Fußballmannschaft gewesen, und „die 40 Jahre alten Duschen waren jetzt mal fällig“, nennt Essmann die Gründe für die Umbauarbeiten. Der neue Anbau beherbergt jetzt zwei Kabinen, die beide dank einer durchdachten Zugang zu den Dusch- und Sanitäranlagen besitzen.

Mindestens genauso wenig zeitgemäß wie der Duschbereich ist das Innenleben des Klubhauses. Mit neuen Besuchertoiletten, einer modernen Gebäudedämmung sowie wärmeeffizienten Heizungen und Fenstern soll das Gebäude zukunftstauglich werden. Darüber hinaus erhält die Inneneinrichtung mit anderen Tapeten einen frischen Farbanstrich. Bewerkstelligt werden diese Arbeiten zum Großteil in Eigenleistung, woran alle Fußballer der Herrenbereiche sowie die A-Junioren beteiligt waren und künftig noch sein werden. „Die Spieler helfen ihrem Verein freiwillig, wodurch wir eine Menge Zeit und Geld sparen“, freut sich Essmann über das Engagement der Mitglieder.

20 Prozent Eigenanteil

Die Unterstützung der Fußballspieler sei auch erforderlich, da man rund 20 Prozent der Gesamtkosten mit Eigenmitteln stemmen müsse, schildert Essmann. Die anderen 80 Prozent seien Fördermittel der Stadt Rinteln und des Landessportbundes (LSB). „Wir sind nun mal nicht der FC Bayern und können nicht alles selber finanzieren“, sagt Essmann mit einem Lachen und versichert die Einhaltung des Kostenvoranschlages in Höhe von rund 140.000 Euro.

Der Kosten- und Arbeitsaufwand, der in die Optimierung der Sportanlage investiert wird, lässt erahnen, welch große Bedeutung der Verein einer zeitgemäßen Infrastruktur zumisst. Insbesondere die Jugendarbeit profitiere, da man so Jugendturniere besser planen und umsetzen könne. „Wir investieren in die Zukunft der Fußballgemeinschaft“, so Essmann. nk

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