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Rinteln Ortsteile Beim Mähen gibt es eine Prioritätenliste
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00:30 04.09.2014
Quelle: SN
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Deckbergen

Damals hatte auch Gaby Skoruppa beklagt, dass die Wanderwege zunehmend verwildern und „spät oder gar nicht mehr gemäht werden“. Auf Nachfrage erklärt nun Klaus-Ulrich Hartmann, Leiter des Bauhofs der Stadt, dass man aufgrund von Naturschutzgesetzen erst relativ spät mähen dürfe: „Erst, wenn alle Bodenbrüter weg sind.“ Bis zu diesem Zeitpunkt sei aber das Gras oft schon einen Meter hoch.

 Ein weiterer Grund für spätes Mähen, sagt Hartmann, sei auch, dass man mit den städtischen Maschinen nach einer Prioritätenliste arbeiten müsse. Vorrang hätten immer jene Flächen, wo der Bewuchs verkehrsgefährdende Auswirkungen haben könne. Erst danach folgen Gräben, Wirtschaftswege und alles Weitere. Hinzu komme, dass früher viele Bürger Verantwortung für die Grünflächen vor dem eigenen Grundstück übernommen hätten. „Heute sagen viele: Dafür zahle ich doch Steuern‘“, und verließen sich dann auf die Arbeit des Bauhofes. Dieser sei jedoch für mehr als 100 Kilometer zuständig, die er mit lediglich zwei Großgeräten beackern müsse.

 Zusätzlich nehme man auf die Arbeit der Landwirte Rücksicht. Denn während deren Felder gerade brachlägen, könne man mit den schweren Maschinen darüber fahren. „Wenn jemand Raps oder Wintergerste anbaut, müssen wir dort früher ran“, erklärt der Leiter des Bauhofs die Prioritätenliste. „Aber wir werden es nie schaffen, dass alle gleich zufrieden sind.“jak

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