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Rinteln Ortsteile Bürgerhaus hat grünes Licht
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00:18 20.09.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
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Rinteln/Krankenhagen

Neben Krankenhagen und Volksen zählen auch die Taubenberg-Dörfer sowie Hohenrode und Strücken zum „Rintelner Staatsforst“. Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme auf 2,3 Millionen Euro. Rund die Hälfte des Geldes wird durch das Förderprogramm von Land und Bund kommen, den Rest muss Rinteln finanzieren. Mit 600.000 Euro ist ein großer Teil davon für das Bürgerhaus eingeplant; 300.000 würden gefördert.

Der Plan wurde nun geprüft, und Ende August erfolgte ein „Evaluierungsgespräch“ in Rinteln, an dem Vertreter der Stadtverwaltung, des Planungsbüros Sweco und des Arbeitskreises Dorferneuerung teilnahmen. Hier hatten die Rintelner Gelegenheit, den Entstehungsprozess hinter dem Entwicklungsplan zu erörtern.

Stichtag ist der 15. September

Der Finanzierungszeitraum wird auf den 31. Dezember 2023 festgesetzt. Das heißt, dass bis dahin nun von Jahr zu Jahr weitere Maßnahmen beantragt und bei positivem Entscheid gefördert werden könnten. „Dies gilt auch für private Maßnahmen“, sagt der Krankenhäger Ortsbürgermeister Gerald Sümenicht (SPD). Stichtag sei in jedem Jahr der 15. September.
Die Einzelmaßnahmen müssen nun konkretisiert werden. Dies sei jedoch „gängige Praxis“, so das Amt für regionale Landesentwicklung. Für das Bürgerhaus wurde der entsprechende Antrag aber schon gestellt, um das Verfahren zu beschleunigen.

Ein bisschen gedulden müssen sich die Krankenhäger allerdings noch: Anfang nächsten Jahres, so Sümenicht, werde das Amt voraussichtlich über das Bürgerhaus entscheiden. Doch für eine positive Entscheidung sehe es gut aus.

"Keine Bewegung"

Im Ortsrat Krankenhagen-Volksen wurde die Nachricht von der Genehmigung hocherfreut aufgefasst – aber auch ungeduldig: „Der Antrag war harte und aufwendige Arbeit für den Arbeitskreis“, so Frauke Kampmeier, SPD. „Jetzt sind wir allmählich ungeduldig geworden.“ Ende letzten Jahres hatte Rinteln den Dorfentwicklungsplan vorgelegt.
„Derzeit ist keine Bewegung in der Sache“, kritisierte Heinz-Jürgen Requardt, CDU, vor allem in Richtung Volksbank. Ihr gehört das Gelände, auf dem jetzt noch das alte Raiffeisen-Gebäude steht und auf dem unter anderem das Bürgerhaus erbaut werden soll. Das Raiffeisen-Gebäude müsse zuerst abgerissen werden, dann könnten die Flächen an die Stadt verkauft werden, doch dies hänge unter anderem noch an der großen Antenne auf dem Raiffeisen-Silo. Noch ist festzulegen, wo der neue Antennenmast von 25 bis 30 Metern Höhe gebaut werden soll (wir berichteten).

Das Gebäude werde jedoch erst abgerissen, gab Sümenicht zu bedenken, wenn das Bürgerhaus genehmigt sei – bis Anfang 2018 müssen sich alle Beteiligten wohl noch gedulden. mld

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