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00:18 20.08.2017
Auf der Rastanlage Auetal Nord werden die Vorbereitungen für die E-Ladestationen getroffen. Das Trafohäuschen steht, die Anschlüsse werden verlegt. Quelle: la
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AUETAL

Zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium (BMVI) plant die Tank & Rast GmbH, bis Ende 2017 möglichst an allen rund 400 Autobahnraststätten im Servicenetz moderne E-Ladestationen anzubieten. Dazu zählen auch die Tank- & Rastanlagen entlang der A2 im Auetal.

„Mit dem zügig wachsenden Schnellladenetz an unseren Standorten leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Durchbruch der Elektromobilität bundesweit. Die flächendeckende E-Ladeinfrastruktur entlang der Bundesautobahn ermöglicht längere Fahrten mit Elektroautos, ohne dass sich Fahrer fragen müssen, ob sie rechtzeitig die nächste Ladestation erreichen werden“, so Bettina Schaper von der Tank & Rast auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Vorbereitungen für die Schnellladestationen auf den drei Auetaler Rastanlagen Nord, Süd und Schafstrift laufen derzeit. Notwendige Trafohäuschen wurden bereits auf den Rastanlagen Nord und Schafstrift, nahe der Restaurants, aufgestellt. Die Raststätte Auetal Süd bekommt keine Trafostation. Dort wird der Anschluss aus der vorhandenen Trafostation entnommen. Aber auch auf der Raststätte Auetal Süd wurden die entsprechenden Leitungen bereits verlegt. In der kommenden Woche sollen an allen drei Standorten die Schnellladesäulen aufstellt und angeschlossen werden.

Umweltfreundlich tanken

Die E-Ladestationen entsprechen dem neuesten Entwicklungsstand: Es handelt sich um sogenannte Multi-Charger oder Triplecharger, die die Tank & Rast GmbH in ihrem gesamten Servicegebiet anbietet. Sie verfügen über drei Ladeabgänge, zweimal DC (Gleichstrom) mit CHAdeMO- und CCS-Steckern und einmal AC (Wechselstrom) mit Typ-2-Steckern.

„Der Vorteil: Unsere Kunden können alle gängigen Elektrofahrzeuge an unseren Schnellladesäulen laden. Das ist uns sehr wichtig, um allen Kunden mit Elektroautos einen umfassenden Service auf deutschen Autobahnen bieten zu können“, so Schaper.

Die Fahrer von Elektro-Autos können also künftig auf den drei Rastanlagen im Auetal Pausen einlegen, das gastronomische Angebot in Anspruch nehmen und gleichzeitig ihr Auto umweltfreundlich betanken.

Die E-Ladesäulen an den Standorten Auetal Nord, Auetal Süd und Schafstrift sollen bis September in Betrieb gehen. Betreiber der E-Ladesäulen sind in Auetal Nord und in Auetal Süd die „EnBW“ und in Schafstrift die „innogy“.la

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