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00:30 01.10.2015
Mit Gummistiefeln räumen die beiden Flüchtlinge in der Exter auf. Quelle: pr.
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Exten

Wenn man dann auch noch zur Untätigkeit verdammt und über die eigene Zukunft im Ungewissen ist, sind Konflikte oft unvermeidlich. Doch so sieht die Realität für viele Schutzsuchende in Deutschland aus. Die Situation in der Rintelner Flüchtlingsunterkunft am Kerschensteiner Weg ist im Vergleich noch ziemlich entspannt. Auch wegen Initiativen wie der von Dietrich von Blomberg.

 Der Andrang war groß, als er am Freitag mit dem Rad bei der Unterkunft aufkreuzte. Doch um den Asylbewerbern nicht nur die Gelegenheit zu geben, sich körperlich zu betätigen, sondern auch im direkten Austausch etwas Deutsch zu lernen, konnte er nur zwei junge Männer mit nach Exten nehmen. „Kleingruppen sind hierfür besser“, findet der ehrenamtliche Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (Awo), „da läuft die Kommunikation ungezwungener.“ In Exten angekommen machten sich die drei sofort tatkräftig ans Werk, Unrat aus dem Bachlauf zu entfernen. „Bretter, Äste, Plastikmüll, sogar zwei Baumstämme verstopften die Exter“, berichtet von Blomberg. „Ich glaube, dass solche Arbeiten in der Öffentlichkeit gesehen werden und damit die Akzeptanz erhöht wird.“

 Auch die Flüchtlingssozialarbeiterin der Awo, Veronika Matamu, betont, wie groß das Interesse der Flüchtlinge an Arbeit und Beschäftigung ist. „Wir werden ständig nach Arbeit gefragt.“ Auch Praktikumsplätze für Flüchtlinge seien stark nachgefragt. Dass sie jetzt im öffentlichen Raum Beschäftigung finden, findet sie toll. „Aber es sollte halt nicht im heimischen Garten sein, damit das nicht in Schwarzarbeit ausartet.“

 Die Resonanz aus der Bevölkerung auf die Aufräumaktion sei durchweg positiv gewesen, berichtet von Blomberg. Weitere Projekte in anderen Ortsteilen seien bereits geplant, Gespräche mit Ortsbürgermeistern bereits geführt. Wer noch Vorschläge habe oder sich selbst beteiligen möchte, könne sich bei ihm unter der Telefonnummer (05751) 957277 melden, er leite dann alles Weitere in die Wege. In Exten wolle man in dieser Woche noch ein weiteres Projekt an der Mooreiche starten. jak

Die Pause beim Konzert der jungen Musikelite nutzt Moderator Peter Apel, um sich bei den Musikern zu entschuldigen. In der Hattendorfer Kirche ist es bitterkalt, vorgeheizt wurde nicht, und mancher Besucher erinnert sich mit Freude daran, dass im Auto noch eine wärmende Decke liegt – und holt sie. Auch Apel kann sich später einen Seitenhieb nicht verkneifen.

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