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Rinteln Ortsteile Heiße Spur zu Besitzer
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10:15 18.04.2016
Tragisch: Dieser Hund wurde von der Polizei in der Exter geborgen. Er war ertränkt worden. Quelle: Polizei
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Rinteln

Der Mischling war von Spaziergängern mit einer Steinkette um den Hals im Fluss gefunden worden. Das Kreisveterinäramt musste dann den schrecklichen Verdacht bestätigen: Der Hund war absichtlich ertränkt worden. Doch von einem Täter existierte keine Spur. Das hat sich jetzt geändert.

 Nachdem unsere Zeitung ein Foto des Hundes veröffentlichte und es im Internet massenhaft verbreitet wurde, hat die Staatsanwaltschaft Bückeburg jetzt offenbar eine heiße Spur. „Ja, wir haben Erkenntnisse gewonnen, die es uns ermöglichen, zu sagen, woher der Hund stammt“, bestätigt Martin Appelbaum, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, die den Fall zwischenzeitlich übernommen hat.

 Wie die Schaumburger Nachrichten aus glaubwürdigen Quellen erfahren haben, fand im Zusammenhang mit dem Fall bereits eine Hausdurchsuchung statt. Darauf angesprochen möchte Appelbaum allerdings keine Auskunft geben. Auf jeden Fall prüfe die Staatsanwaltschaft nun, ob ein Verstoß gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes vorliege. Darin ist festgehalten, dass jeder, der „ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet“, mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird.

 Die Ermittlungen der Polizei Rinteln in diesem Fall laufen weiter. Ob der oder die verdächtige Person aus Rinteln stammt, wollte der Staatsanwalt gleichfalls nicht beantworten.

 Über soziale Medien setzten zahlreiche Menschen eine Belohnung für Zeugen aus, die Hinweise auf den Täter geben könnten. Dafür fühle sich die Staatsanwaltschaft Bückeburg aber nicht zuständig, betont Appelbaum. Denn die Frage bleibt, wie eindeutig festzustellen sei, wessen Zeugenhinweis – wenn überhaupt – zur Ergreifung des Täters führte.

 Wer Prozesseinsicht habe, sei streng geregelt, erklärt Appelbaum. Eine mögliche Einsichtnahme jener, die die Belohnung ausgelobt haben, „sehe ich zurzeit nicht als gegeben an“. Nachdem der Rintelner Rechtsanwalt Dietmar Nolting 200 Euro für die Ergreifung ausgelobt hatte, stieg die Belohnungssumme schnell auf über 1000 Euro an. Ob und wie diese Gelder nun ausgezahlt werden können, bleibt indes fraglich. jak

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