„Es sammelt sich außerdem ständig Laub darunter“, erklärte Ortsbürgermeister Gerhard Werner. Doch im Ortsrat gab man sich unentschlossen. Die einen wollten aus Kostengründen gar nichts machen, andere das Holz umgehend beseitigen. Als es zur Abstimmung kam, gab es ein Patt: 4:4 Stimmen, und der Ortsbürgermeister enthielt sich diplomatisch. So bleibt die Mooreiche, wo sie ist.
Verbesserungen regte Werner außerdem in großer Zahl für die Friedhöfe an. Auf dem alten Friedhof gleiche der hintere Teil einer Mülldeponie. „Hinten pfui, an der Wasserentnahmestelle vorne hui“, klagte er. Die Grünabfallmulde sei voll, der Platz mache einen unordentlichen Eindruck. Außerdem müsse dieser besser erreichbar und gekennzeichnet sein. Ebenso wäre es gut, wenn immer Erde vorrätig sei, um einfallende Gräber aufzufüllen. Werners Vorschlag: Den Platz mit Rasengittersteinen pflastern, die Mulde teilen in einen Bereich für Grünabfälle und einen für Erde. Außerdem müsse das Schild „Friedhofsordnung“ erneuert werden. Bei den uneben gewordenen Gehwegplatten solle man zur Beseitigung der Stolperfallen an Verbundsteinpflaster denken.
Für den neuen Friedhof regte Werner Verschönerungen vor allem im Bereich Friedwald an und forderte auch dort die Erneuerung des Ordnungsschildes. Abgestimmt wurde hierüber aber nicht. dil
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