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Rinteln Ortsteile Polizei schließt Fremdverschulden aus
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22:50 09.08.2018
Der Bus war am Mittwochabend im Straßengraben der K77 gelandet, nachdem der Fahrer hinter dem Steuer zusammengeklappt war. Quelle: tol
Wennenkamp/Uchtdorf

Das bestätigt Polizeikommissar Uwe Gels, der auf der Rintelner Wache für die Ermittlung von Unfallursachen zuständig ist.

Das heißt: Der 67-jährige Busfahrer, der während der Fahrt am Lenkrad zusammengesackt war, verstarb laut Polizei wohl eines plötzlichen natürlichen Todes. Die genauen medizinischen Hintergründe seien im Rahmen der Ermittlung von nachrangigem Interesse.

Sicher sei, so Gels, dass der Unfall – der Bus war im Straßengraben gelandet – nicht Ursache für den Tod des Fahrers sei. Die Sachlage verhalte sich umgekehrt: Der Fahrer sei tot am Lenkrad zusammengesackt, woraufhin die Fahrt ungesteuert im Graben endete. Damit seien die Ermittlungen abgeschlossen, so Gels. Am Unfallort gebe es keine anderweitigen Hinweise, und Zeugen hätten sich nicht gemeldet.

Lob für Ersthelfer

Notarzt und Rettungsdienst hatten nach einer aufwendigen Bergung noch versucht, den 67-Jährigen zu reanimieren. In dem Bus auf Linienfahrt hatten sich keine weiteren Fahrgäste befunden. Bis 0.15 Uhr blieb die K77 voll gesperrt. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren aus Uchtdorf, Wennenkamp und Exten sowie die Polizei und der Rettungsdienst.

„Die Ersthelfer vor Ort haben sich vorbildlich verhalten“, lobt Polizeikommissar Gels. Sie hätten sofort angehalten und den Notruf gewählt. Dies sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit.

Die Polizei wendete zur Ermittlung das sogenannte „Phidias“-Verfahren an, ein rechnergestütztes Tatortaufnahmesystem. Dabei werden nach einem bestimmten Schema vor Ort Fotos angefertigt, die hinterher durch spezielle Computersoftware ausgewertet wird. Von Marieluise Denecke