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00:17 10.06.2016
„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“, wird das Förderprogramm beschrieben. Lesen gehört für die Kinder zweifellos dazu. Quelle: dpa
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Rehren

Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern von Anfang an gleiche Bildungschancen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Weitere Schwerpunkte des Bundesprogrammes sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien.

Tanja Büthe sieht es als Leiterin der Rehrener Kita so: „Unsere Einrichtung besuchen immer mehr Familien, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Hinzu kommen Familien, die zwar zu Hause Deutsch sprechen, aber trotzdem einer besonderen Unterstützung beim Spracherwerb bedürfen.“

Vor allem diese Zielgruppe, so Büthe, würde durch das Bundesprogramm frühe Chancen auf einen erfolgreichen Bildungsweg erhalten: „Um den Familien dieses zu ermöglichen, haben wir uns entschieden, an dem Bundesprogramm teilzunehmen.“

Zusätzliche Fachkraft eingestellt

Das im Januar gestartete Bildungsangebot richtet sich an Kindertageseinrichtungen, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem Bedarf an sprachlicher Bildung und Förderung besucht werden.

Das Bundesprogramm ermöglicht der Kindertagesstätte, eine zusätzliche Fachkraft einzustellen. Nadine Kern unterstützt die Kinder, das Team und die Eltern seit dem 1. März mit 19,5 Stunden. Sie ist ausgebildete Erzieherin und hat bereits einige Jahre als Sprachförderkraft in Kindertagesstätten des Landkreises gearbeitet. „Sie bringt viel Erfahrung und Wissen mit“, sagt Büthe.

Kern begleitet und unterstützt die pädagogischen Fachkräfte in der Kita Rehren bei der Weiterentwicklung alltagsintegrierter sprachlicher Bildung. Sie ermutigt die pädagogischen Fachkräfte, ihr Handeln mit Sprache zu begleiten: Sie nutzen Gesprächsanlässe im Kita-Alltag wie zum Beispiel beim An- und Ausziehen in der Garderobe und erweitern im feinfühligen Dialog mit dem Kind dessen Wortschatz und Sprachfähigkeiten.

Chancengleichheit

Damit jedes Kind die gleiche Startchancen ins Leben hat, widmen sich die Sprach-Kitas mehreren Themen.

Erstens – der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung: Die Fachkräfte orientieren sich an den Interessen der Kinder und unterstützten die natürliche Sprachentwicklung. Der gesamte Kita-Alltag wird genutzt, um Kinder gezielt in ihrer Sprachentwicklung anzuregen und zu fördern.

Zweitens: Vielfalt und Verschiedenheit sind eine Bereicherung im Kita-Alltag. Die Vielfalt der Kinder eröffnet zahlreiche Sprachanlässe und trägt so zu einer vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung bei.

Drittens: Weil Sprachförderung zuerst durch Eltern und zu Hause stattfindet, ist eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Familien unterschiedlicher Herkunft notwendig.

Sprach-Kitas beraten Eltern, wie sie auch zu Hause ein sprachanregendes Umfeld schaffen können. Und: Familien aller Kulturen werden willkommen geheißen. Zudem werden Ideen entwickelt, wie Kitas mit dem spezifischen Bedarf von Flüchtlingskindern und deren Familien umgehen können. rnk

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