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Rinteln Ortsteile Staurisiko auf B238 noch bis 2016
Schaumburg Rinteln Rinteln Ortsteile Staurisiko auf B238 noch bis 2016
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00:30 04.12.2014
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Die Asphaltierung auf der südlichen Fahrbahn vor der Einmündung Zollstraße aus Engern ging zunächst weiter. Und auch der Rest vor Abfahrt nach Ahe soll in dieser Woche dran kommen. „Nächsten Montag wollen wir fertig sein“, kündigte Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, an.

 Immer wieder heißt es, mindestens sechs Grad Celsius seien nötig, um ohne Qualitätsverlust zu asphaltieren. Gestern Vormittag lagen die Temperaturen noch um den Gefrierpunkt. „Wir haben aber noch keinen richtigen Bodenfrost, der aus dem heißen Asphalt sofort die Hitze wegziehen würde und damit die saubere gleichmäßige Verarbeitung verhindert“, erklärte Brockmann. „Außerdem arbeiten wir in zwei kleinen Teilabschnitten, da geht die Verarbeitung sehr schnell.“ Der Verkehr rollt ohnehin zwischen Steinbergen und Deckbergen jeweils einspurig ungehindert durch die Baustelle. Nur die Abfahrten nach Engern und Ahe sind gesperrt – allerdings wegen der Schulbusse nicht gleichzeitig. Nach Steinbergen wird in dieser Woche auch noch mal teilgesperrt, da dort noch wenige Meter zu asphaltieren sind. Eine Ampel wird zur Regelung aufgestellt.

 Im nächsten Jahr ist in Rinteln als größere Baustelle für Landes- und Bundesstraßen bisher nur die Ortsdurchfahrt Todenmann geplant. Der genaue Bauzeitraum steht noch nicht fest. Fahrbahnerneuerung und Anlegen eines neuen Rad-/Gehweges sind dabei geplant, bisherige Parkmöglichkeiten am Fahrbahnrand fallen weg. Für den Bau sollen möglichst auch die Sommerferien genutzt werden, teilte Brockmann mit.

 Warten muss entgegen früherer Pläne die Umgestaltung der Steinberger Kreuzung. Dort sollen die Abbieger von der B238 in Richtung Autobahn eine zweite Linksabbiegerfahrspur bekommen. Warum nun ein Jahr später? Brockmann: „Geld ist zwar da, aber wir haben noch kein Planfeststellungsverfahren abgeschlossen und keine Baugenehmigung. Außerdem wollen wir keine Überschneidung mit den Arbeiten in Todenmann und kein Risiko, dass der Wintereinbruch unsere Arbeiten stoppt.“ 2016 sei der Bau aber sicher.

dis

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