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Rinteln Ortsteile „Wir werden nicht informiert“
Schaumburg Rinteln Rinteln Ortsteile „Wir werden nicht informiert“
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00:17 17.03.2016
Ortsbrandmeister Rolf Marchlewski und Jugendwartin Yvonne Marchlewski fragen sich, wo die Tore des neuen Feuerwehrgerätehaus bleiben. Quelle: jak
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Todenmann

„Über das freuen wir uns natürlich“, streicht er heraus, „aber die Stadt informiert uns zu wenig.“ Zwar sind vergangene Woche die Fenster installiert worden, wann aber die Türen folgen sollen, darüber sei man weiterhin im Unklaren, so Marchlewski.

 Problematisch sieht er die fehlende Informationspolitik der Stadt vor allem, da die Feuerwehr zugesagt habe, viele Arbeiten in Eigenleistung auszuführen. Man wolle Fliesen legen, eine Zwischendecke einziehen, Pflasterarbeiten durchführen und die Garage begrünen, „aber wir wissen nicht, wann wir starten können“.

 Dass die Feuerwehr Todenmann in Eigenleistung viel auf die Beine stellen kann, sieht man im ehemaligen Schulgebäude. Dort hat man in Hunderten ehrenamtlichen Stunden eine gemütliche Atmosphäre geschaffen.

 Jetzt werde er aber andauernd von Bürgern angesprochen, wie es denn weitergehe. „Man fragt mich, ob die Stadt denn kein Geld mehr habe“, berichtet Marchlewski. „Aber ich kann dazu immer nur die Schultern zucken – mir sagt ja auch keiner was.“ Natürlich habe die Feuerwehr nicht vor, die Brocken hinzuwerfen. „Aber es frustriert einen schon.“

 Hinzu komme, dass man immer gerne an die Feuerwehr herantrete, wenn es um Arbeiten in und um Todenmann gehe. „Das machen wir ja auch gerne“, so der Ortsbrandmeister, aber er erwarte sich eben auch ein Geben und Nehmen vonseiten der Stadt.

 Ortsbürgermeister Uwe Vogt beruhigt auf Anfrage dieser Zeitung dagegen: „Hier muss man den Ball flachhalten.“ Es sei toll, dass man die neue Halle überhaupt bekommen habe, bei der derzeitigen finanziellen Lage der Stadt. Dass die Fertigstellung der Fahrzeughalle sich jetzt verzögere, liege nicht an der Stadt, sondern an der ausführenden Firma. jak

Unmut bei den Anwohnern: Um von einer Seite der Baustelle in Todenmann auf die andere zu gelangen, müssen sie als Autofahrer seit der Vollsperrung einen Umweg von zehn Kilometern in Kauf nehmen – wenn sie keine Regeln brechen möchten: Da sich der Verkehr seinen Weg durch die Eisberger Nebenstraßen suchte, hat die nordrheinwestfälische Polizei diese weiträumig abgesperrt und kontrolliert die erteilten Durchfahrtsverbote nun auch regelmäßig.

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