Exten (jaj). Sofort fuhr Garbe los – und schon wenige Minuten später konnte er die zehnjährige Jennifer dank ihrer guten Beschreibung entdecken. Sie befand sich mitten auf einem Acker an der Hohenroder Straße gegenüber dem Friedhof, etwa 150 Meter von der Straße entfernt. Etwa zehn Meter von der jungen Strückerin entfernt stand schon ein anderer Ersthelfer ebenfalls auf dem Feld. „Durch die starken Regenfälle war der Boden aber dermaßen aufgeweicht, dass auch dieser Herr Angst hatte, zu versacken“, sagt Garbe.
Der Stadtbrandmeister beruhigte das weinende Mädchen, das bis zu den Knien im Schlamm steckte, zunächst und befreite sie dann mit den Händen aus ihrer misslichen Lage. „Sie hat alles richtig gemacht“, lobt Garbe rückblickend. Anstatt lange zu probieren, habe sie sofort über ihr Handy die 112 angerufen.
Jennifer hat ihr Abenteuer unbeschadet überstanden, nur ein Stiefel konnte nicht aus dem Schlamm gerettet werden. Die Abkürzung über das Feld wird sie aber nicht so schnell wieder nehmen.
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