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Ein toter Zoo zieht um: Die Eiszeitschau im Museum Eulenburg ging am 1. Mai zu Ende, gestern standen schon Tiertransporter vor der Tür. Keine Käfigwagen, sondern Lastwagen mit viel weichem Polstermaterial auf der Ladefläche, denn es handelt sich um wertvolle, wenn auch nicht mehr lebendige Fracht.

Das muss jetzt schnell gehen: Die Fahrgeschäfte wie hier der Wellenflieger sollen am freitag startbereit sein.

Freitag geht es los: Vom 4. bis 7. Mai steht die Rinteler Altstadt wieder ganz im Zeichen der Messe. Seit gestern sind die Schausteller mit Hochdruck beim Aufbau der Fahrgeschäfte, denn wegen des Feiertags 1. Mai fehlt ihnen etwas Zeit für die Vorbereitungen. Und ab Freitag bis Montag wird wieder mit rund 40000 Besuchern gerechnet. 

Rinteln / Verschönerungsverein

Sie sind ein gern gesehener Hinweis darauf, wie es in Rinteln früher aussah – die mehr als 15 Schautafeln des Verschönerungs-Vereins (VVR) an markanten Punkten der Altstadt. Doch irgendjemand müssen sie ein Dorn im Auge sein. 

Die Arbeitnehmer sind „nicht schuld am Supergau der Börsianer und Banker“, aber sie müssen sie ausbaden. Fred-Uwe Schulz, ehemaliger Regionsvorsitztender des DGB Niedersachsen-Mitte, hat bei der Maikundgebung im Brückentorfoyer vor den Folgen gewarnt: Die Mindestlöhne kommen unter Druck, in Griechenland reichen sie schon nicht mehr zum Leben. „Der Markt, nicht der Mensch, ist zum Maß aller Dinge geworden. Die Spaltung zwischen Arm und Reich wird größer. Die Märkte diktieren der Politik den Weg in ein gespaltenes und unfreies Europa.“

Rinteln / Körperverletzung

Genau eineinhalb Jahre nach einer Schlägerei vor der Diskothek „Happy Night“ ist ein damaliger Türsteher (28) des Lokals nun hart bestraft worden: Richter Christian Rost verurteilte den Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten ohne Bewährung. Im Oktober 2010 hatte der Angeklagte zunächst eine Besucherin (19) der Diskothek geschlagen und danach ihrem Bruder (22) Pfefferspray ins Gesicht gesprüht.

Die Schlange der Autos, die sich gestern ihren Weg in die Innenstadt suchte, wollte kein Ende nehmen. 170 Oldtimer haben an der 16. Rintelner Oldtimer-Weserberglandfahrt teilgenommen, mehr als jemals zuvor. „Wir haben erstmals alle eingegangenen Nennungen angenommen“, sagt Chef-Organisator Hans-Erich Scheffler.

Rinteln / Fußballturnier

Großer Erfolg für die Schüler des Ernestinums: Sowohl die Jungenmannschaft als auch die Mädchen haben sich für die Finalrunde eines von Hannover 96 initiierten Fußballturniers qualifiziert. Im Zuge des Projekts „96 macht Schule“ fand am vergangenen Mittwoch das Vorrundenturnier am Ernestinum Rinteln statt. Fünf Mädchen- und vier Jungenteams aus Hameln, Springe, Salzhemmendorf sowie Stolzenau und Delligsen spielten dabei im Modus jeder gegen jeden um die Teilnahme an der Endrunde am 23. Mai in Hannover.

Rinteln / Baubetriebshof

Der Heckenschnitt durch den städtischen Baubetriebshof ist zurzeit in vielen Orten und Ortsräten Thema. „Zu kurz“, „zu radikal“, „schrecklich“ und „unsachgemäß“ sind nur einige der Vorwürfe, die in den vergangenen Tagen auch bei Ortsratssitzungen in Strücken, Möllenbeck und Taubenberg zu hören waren.

Rinteln / Landessportfischerverband

Rund vier Wochen nach der öffentlichen Absichtserklärung des Naturschutzbundes (Nabu), die Kiesseen in Hohenrode zu kaufen (wir berichteten), meldet sich der Landessportfischerverband Niedersachsen mit einer Pressemitteilung öffentlich zu Wort.

Rinteln / Ausgang offen

Weiterhin nur schleppend kommt das Verfahren wegen Körperverletzung gegen einen 20-jährigen Rintelner voran. Nach sechs Verhandlungstagen und 20 Zeugenvernehmungen ist der Ausgang des Prozesses vor dem Jugendschöffengericht nach wie vor offen.

Der SPD-Stadtverband Rinteln hat das Urteil des Verwaltungsgerichtes Hannover gegen die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Rinteln (wir berichteten) laut Pressemitteilung „mit großer Enttäuschung und Unverständnis“ aufgenommen. Schließlich hätte die Einrichtung einer IGS in Rinteln dem Elternwunsch entsprochen. 

CDU-Ratsherr Kay Steding formulierte einen Satz, den man in der Politik an sich nur selten hört: „Da haben wir einen großen Fehler gemacht.“ Zehn Jahre ist es her, da wurde auf Antrag der Rintelner Christdemokraten eine Schranke an der Dauestraße installiert. Ziel: die allgemeine Verkehrsberuhigung. Niemand außer Anwohner sollte damals die Dauestraße als Abkürzung mehr nutzen, um möglichst schnell von der Süd- in die Nordstadt zu gelangen. In kürzester Zeit wurde die Schranke durch die politischen Gremien gewunken. Jetzt, zehn Jahre später, soll sie überflüssig sein.

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Beckedorf / Bouleturnier

Die Mannschaften BSV-Vorstand, Feuerwehr 2, Tischtennis und Fahrradclub 2 haben am Dienstagabend ihre Tickets fürs Viertelfinale der Beckedorfer Boulemeisterschaft gelöst. Die höchste Niederlage des Tages kassierte das SN-Team Die Kugelschreiber mit 3:13.



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