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Rinteln Stadt „300 Punkte nur …“
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt „300 Punkte nur …“
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20:13 22.06.2018
Vor der Zeugnisübergabe wurden zahlreiche Abiturienten für besondere schulische und soziale Leistungen geehrt. Quelle: kk
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Rinteln

Stolz berichtete Schulleiter André Sawade von einem Notenschnitt von 2,4. Und allein 18 Mal stehe eine Eins vor dem Komma auf der „Hochschulzugangsberechtigung“. Den Vogel hat dabei Vanessa Wienzeck abgeschossen. Sie wurde Freitagnachmittag im Rahmen der Abschlussfeier als Jahrgangsbeste geehrt. Ihr Notendurchschnitt: 1,2.

Wenn all die guten Wünschen in Erfüllung gehen, die die Ernestiner mit auf den weiteren Lebensweg bekamen, steht ihrer glücklichen und erfolgeichen Zukunft eigentlich nichts im Wege. Rintelns Bürgermeister Thomas Priemer griff ihr Jahrgangsmotto „Die Würfel sind gefallen“ auf. „Um jeden Punkt wurde gepokert, am Ende der Jackpot geknackt“, zog Priemer Vergleiche zwischen Glücksspiel und Schule. Statt eines Millionengewinns gebe es nun aber das Reifezeugnis – aber das sei viel mehr wert.

Denn es öffne viele Türen. Die Abiturienten müssten nur entscheiden, durch welche sie gehen wollten. Er zeigte sich davon überzeugt, dass diese mit Wissen und Erfahrung aus zwölf Jahren Schule alle Herausforderungen der Zukunft meistern werden. Die jungen Leute würden von der Globalisierung profitieren, könnten die Internationalität der Ausbildung zu ihrem Vorteil nutzen. Es würde ihn aber auch sehr freuen, wenn Einige in Rinteln blieben oder hierher zurückfänden. Denn auch die Weserstadt biete viele berufliche Chancen.

92 Abiturzeugnisse überreicht

Ihr Abitur bestanden am Gymnasium Ernestinum:
Josephine Baer, Julia Bakalorz, Henry Balsmeyer, Julian Bedey, Sarah Behrens, Jana Bender, Julia Benkendorf, Maren Besdo, Janina Brand, Christopher Brandt, Jonas Buchmann, Alexa Buddensiek, Alina Buddensiek, Kader Celik, Jana Clausing, Vincent Daum, Nico Diehl, Caleb Dopheide, Jessica Eckhardt, Johanna Edeler, Mirijam Edeler, Juvy Felisa Feldmann, Lea Fiebiger, Hannah Frick, Florian Fuchs, Max Gahr, Yolani Goergens, Miriam Graf, Niklas Gregor, Max Grimm, Marvin Grosser, Maija Groth, Marieke Celina Grüger, Maike Handt, Maren Haverkamp, Anja Hengster, Alena Heumann, Max Hoffmann, Linda Hülsmann, Ece Ipek, Lena Jaksties, Carolin Junker, Paula Kemmann, Maximilian Marian Kolatzek, Niklas Könemann, Julian Kopittke, Leon Krawczyk, Jan-Luca Kuhlmann, Meike Kuhlmann, Henning Malte Land, Finja Maray Langejürgen, Lana Marie Lehmann, Pia Marie Litschel, Gianluca Lutter, Paula Martelock, Simon Patrick Meyer, Paul Mielke, Ann-Sophie Minkley, Luca Alexander Mohr, Amelie Monden, Christian Monden, Larissa Mußmann, Ewald Neumann, Maxine Neumann, Juliane Ommen, Leonhard Pollmann, Merle Pons, Simon Reißig, Pia Riesner, Julia Ritter, Jan-Niklas Rolfes, Tom Luca Rothe, Carl Schiller, Tabea Schorling, Manon Schwake, Lisa-Marie Schwarz, Jan-Lucas Spieker, Marius Spohr, Floriane Steinsiek, Karsten Struckmann, Julius Tiemann, Jan-Alexander von Tiesenhausen, Ermira Topalli, Jana Tyralla, Maike Vonjahr, Tim Aaron Wagner, Aline Wiemann, Vanessa Wienzek, Viviane Wienzek, Eric Wilkening, Leonie Wilkening und Marie-Sophie Wüpker.

Auetals Bürgermeister Heinz Kraschewski (immerhin kommen 21 Abiturienten aus der Gemeinde) wünschte zunächst einmal viel Spaß beim Feiermarathon. Als Nächstes steht am heutigen Samstag in Hameln der Abiball auf dem Programm. Kraschewski ist sich sicher, dass die Absolventen im Ernestinum genügend Rüstzeug erhalten haben, um auch aus Fehlern zu lernen, um Fehler zu vermeiden und um aus der Zukunft das Beste zu machen.

„Das interessiert mich nicht, das brauche ich doch nie wieder.“ Diesen Satz bekommen Sawade und seine Kollegen immer wieder zu hören. Der Schulleiter warb um etwas Verständnis dafür, dass sich Schüler auch mit Dingen herumplagen müssen, die sie kalt lassen. Er verglich die Schulzeit mit einer Reise: Eltern und Lehrer bemühten sich, den ultimativen Reiseführer dafür zu schreiben. Und ein solcher zeichne sich schließlich dadurch aus, dass er zunächst erst einmal alle Sehenswürdigkeiten aufführe und neugierig mache. Sawade dankte einem „engagierten Jahrgang“ dafür, dass dieser sich nicht nur ums Verstehen bemüht habe, sondern vieles selbst aktiv ausprobiert habe: Musik, Kunst, Theater – alles, was Schule auch ausmache.

Für die Schülervertreter Hannah Frick, Marius Spohr und Meike Vonjahr gehört noch etwas ganz Wichtiges dazu: In der Schule seien auch Freundschaften fürs Leben geknüpft worden. Vonjahr: „Für uns bedeuten zwölf Jahre Schule viel mehr als ein paar Punkte auf dem Papier.“

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