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Rinteln Stadt 43 Senioren gerettet
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt 43 Senioren gerettet
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00:17 27.11.2016
Eine Seniorin wird in Sicherheit und die Drehleiter in Position gebracht. Quelle: la
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Rinteln

Dicker Qualm kam aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss des Hauses, in dem ältere Menschen leben. Einige von ihnen werden von einem Pflegedienst betreut. Sofort wurde Feueralarm ausgelöst, was einen Großeinsatz für die Rintelner Feuerwehren und den Rettungsdienst nach sich zog.

„Das Personal des Pflegedienstes hat vorbildlich reagiert. Als wir hier in der Schulstraße ankamen, waren bereits die meisten Bewohner evakuiert worden“, sagte Rintelns Ortsbrandmeister Thomas Blaue. 43 Senioren konnten unverletzt gerettet werden. Sie wurden in der benachbarten Turnhalle vom DRK-Rettungsdienst betreut.

Brandnester unter dem flachen Dach

Atemschutzgeräteträger betraten die Wohnung und entdeckten den Brandherd in der Küche. „Wir brauchen hier Wasser!“, rief ein Feuerwehrmann immer wieder von der Galerie vor der Wohnung seinen Kameraden zu. Die Wasserversorgung konnte jedoch erst aufgebaut werden, nachdem die Drehleiter in Position gebracht war. Schnell war das Feuer dann unter Kontrolle gebracht. Allerdings schwelten noch Brandnester unter dem flachen Dach. Mithilfe einer Wärmebildkamera wurden diese aufgespürt und gelöscht. Stück für Stück gingen die Feuerwehrleute dabei vor, damit sich das Feuer nicht erneut entfachen konnte. „Das war hier heute das Maß aller Dinge“, sagte Blaue. „Ein Brand in einer Senioreneinrichtung im zweiten Obergeschoss in einem Altstadtgebäude, das fordert uns Feuerwehrleute über alle Maßen.“

Die rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei haben die Großschadenslage professionell abgearbeitet, wie es im Fachjargon genannt wird.
Die meisten Senioren konnten gegen Abend zurück in ihre Wohnungen. Drei Wohnungen jedoch sind derzeit unbewohnbar. Die Betroffenen werden vorübergehend in einem Seniorenheim und bei Angehörigen untergebracht.

Die Stadt Rinteln ist verschuldet: Zusammen mit den städtischen Betrieben wie etwa den Stadtwerken, beträgt der aktuelle Schuldenstand knapp 67 Millionen Euro. Das Geld steckt unter anderem in Schulen, Kindergärten, Straßen und Dorfgemeinschaftshäusern, sagt Bürgermeister Thomas Priemer.

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