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00:24 15.03.2018
Karl Appel mit dem just erneut ausgefallenen Router. Quelle: Momo
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Teilweise erfolgen diese ganz, für mehrere Tage, manchmal als ein permanenter „On-Off“-Zustand. Erst nach Intervention dieser Zeitung kommt Bewegung in die Sache.

Die Leidensgeschichte beginnt am erwähnten Tag im Februar, als plötzlich nichts mehr geht: Telefonanrufe kommen nicht an, das Kabelfernsehen liefert kein Bild, das Internet keine Rückmeldung. „Ich habe zunächst einen Tag gewartet“, so Appel. Als keine Besserung eintrat, rief Appel bei seinem Anbieter an und wurde auf nächste Woche vertröstet: „Frühestens Mittwoch“ soll die Auskunft gewesen sein, die man ihm am Telefon gab. Dann würde ein Techniker den entsprechenden Verteilerkasten aufsuchen und die Schäden beheben. Ärgerlich genug, dass Appel nicht nur über das Wochenende, sondern nahezu eine komplette Woche abgeschnitten von sämtlichen Medien war. Immerhin: Der Techniker kam tatsächlich und Appel ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte mit diesem zu wechseln. Dieser berichtete Appel von einem Fehler im Verteilerkasten am Wilhelm-Busch-Weg, immerhin 47 Haushalte in der Nordstadt seien davon betroffen. „Mein Nachbar hat genau dieselben Probleme.“

Und nicht nur er. Alexander Voth, ebenfalls wohnhaft in der Nordstadt, bekam von seinem Anbieter 1&1 stets nur Vertröstungen zu hören: Es müsse am Router liegen, man schicke einen neuen zu. Mehrfach. Wie es zu so einer mangelnden Kommunikation zwischen dem Provider, in diesem Fall 1&1, und dem Netzanbieter, der Telekom, kommen kann, ist eine Frage, die sich einem nicht erschließt. Die Zeit ohne Internet wurde Voth zwar gutgeschrieben, doch: „Ich will keine Gutschrift, ich will dass das Internet wieder funktioniert.“

Telekom: Etwa 40 Anschlüsse betroffen

„Nachdem der Techniker seine Arbeit gemacht hatte, ging es ja erst eine Weile.“, berichtet Appel. Doch schon kurz darauf ging es von vorne los, ständig brach die Verbindung zusammen. Eine SMS der Telekom an Appel vom 21. Februar, also eine Woche nachdem ein Techniker der Telekom bereits vor Ort war, räumt „Fehler in unserer Technik“ ein. Appel indes gab die Hoffnung auf, mit der Telekom direkt eine Einigung zu erzielen: „Wenn man da anruft, sitzt immer jemand anders am anderen Ende. Der weiß dann wieder erst mal gar nicht, um was es geht. Anrufen bringt nichts.“ Aus diesem Grund wandte er sich an die Presse. „Insgesamt waren wir mindestens zehn Tage ohne irgendeine Verbindung.“ Und wenn das Internet wieder nutzbar sei, dann nicht lange, wie sich der Autor selbst überzeugen konnte, als das Internet just während des Gesprächs erneut ausfiel.

Die Redaktion richtete eine schriftliche Anfrage an die Telekom, in der um eine Stellungnahme gebeten wurde. Die Telekom räumt ein, dass „seit dem 22. Februar 2018 eine Hardwarestörung“ vorlag. Betroffen gewesen seien etwa 40 Anschlüsse mit „sporadischen Beeinträchtigungen“. Die „Hardware ist seit dem 7. März 2018 wieder funktionsfähig“. Sie bitten ihre Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Von einer Entschädigung oder Kompensation ist nicht die Rede. momo

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