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Rinteln Stadt Auf Worte folgen Taten
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00:16 11.11.2016
Mit Blaulicht und blumengeschmückt kommt der neue Mannschaftstransportwagen aus der Garage. Quelle: cm
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„Unser alter Transporter hatte 26 Jahre auf dem Buckel. Das Getriebe machte schon länger Schwierigkeiten, und dann hat schließlich auch der TÜV sein Veto eingelegt“, beschrieb Ortsbrandmeister Jörg Großkop die Ausgangssituation. Damals habe man ein Hilfegesuch an die Stadt gerichtet. Für die Reaktion, die darauf erfolgte, gab es am Sonntag viel Anerkennung vonseiten der Feuerwehrleute. „Da ist ganz schnell eine Zusage gekommen, und die Anschaffung wurde auch in sehr kurzer Zeit umgesetzt“, lobte Stadtbrandmeister Friedel Garbe.

Auch wichtig: Dabei hätte das erste Mal eine neue Regelung gegriffen. Es wurde ein Fahrzeug ersetzt, das ursprünglich von privater Hand gesponsert worden war. „Die fielen früher nämlich raus, wenn es um den Ersatz ausgedienter Dienstfahrzeuge ging.“ Zum Glück werde von politischer Seite heute verstanden, dass gerade auch die MTWs für den Erhalt der Funktionsfähigkeit der Wehren bedeutsam sind.

Unkompliziert zu einem Einsatzort

Das bestätigte Bürgermeister Thomas Priemer in seinem Grußwort. Man könne die Wichtigkeit der Arbeit in den Jugend- und Kindergruppen bei den Feuerwehren gar nicht genug betonen. „Da kommt der Nachwuchs für die nächsten Jahrzehnte her“, betonte Priemer. Entsprechend wichtig sei es auch, diese Arbeit durch gute Bedingungen zu unterstützen. „In so einem MTW ist ein sicherer Transport der Kinder zu ihren Veranstaltungen gewährleistet. Außerdem dient er natürlich dazu, unkompliziert zusätzliche Kräfte an einen Einsatzort zu bringen.“

„Das ist ein großer Tag in der Geschichte der Wennenkämper Feuerwehr“, zeigte sich Garbe bewegt. Denn so ein brandneues Auto – der VW TDI hatte beim Abholen gerade mal sieben Kilometer auf dem Tacho – bekomme eine Feuerwehr ja wirklich nicht alle Tage. „Mein Dank geht auch an die Kameraden, die geholfen haben, aus dem roten Zivilfahrzeug einen Feuerwehrwagen zu machen“, fuhr Garbe fort. 70 Stunden Eigenarbeit hätte man in die Umrüstung gesteckt und so doch einiges an Geld eingespart.

Und vielleicht waren es gerade diese Arbeitsstunden, die dazu geführt haben, dass Bürgermeister Priemer am Ende sagen konnte. „Wir haben bei der Anschaffung den Haushaltsansatz von 35000 Euro nicht überschritten.“cm

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