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Rinteln Stadt Brüder freigesprochen
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Brüder freigesprochen
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00:16 09.10.2016
Symbolbild Quelle: dpa
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RINTELN

Während ein 18-jähriger Ostwestfale einen doppelten Kieferbruch erlitt, zog sich sein gleichaltriger Freund ein Schädelhirntrauma zu. Dass die Angeklagten für die Verletzungen der beiden Azubis verantwortlich waren, konnte vor Gericht nicht sicher festgestellt werden. Die beiden Gruppen gaben unterschiedliche Sachverhalte an. Deshalb war nicht ausgeschlossen, dass es in jener Januar-Nacht auch eine andere Auseinandersetzung gegeben haben könnte, bei der es zu den schweren Verletzungen gekommen war. Demzufolge plädierten Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig und Verteidiger Thorsten Kretzer auf Freispruch. Richter Christian Rost entsprach den Anträgen und resümierte: „Für die beiden Verletzten ist das sehr unglücklich.“

An einem Abend im Januar 2015 hielten sich die Brüder und die Azubis mit einigen Freunden in der Disco auf. Beide Lager kannten sich nicht, es wurde Alkohol getrunken. Nach Angaben des älteren Angeklagten kam es zu Rempeleien auf der Tanzfläche. Er wurde belästigt, wollte aber Stress vermeiden. So ging er zu seinem Bruder und verließ mit ihm das Tanzlokal.

Zwei Versionen

Draußen soll sich eine fünfköpfige Gruppe aggressiv verhalten haben und auf das Duo zugegangen sein. Dem Ersten schlug der 25-Jährige mit der Faust ins Gesicht. „In diesem Augenblick habe ich mich verteidigt.“ Sein Bruder langte mit der flachen Hand zu und traf einen zweiten Mann. Er bezeichnete dies als „reinen Schutzfaktor“. Wen die Angeklagten getroffen hatten, wussten sie nicht. Sie liefen gleich weg und wurden noch 50 Meter verfolgt.

Eine andere Version schilderten die Azubis. Diese sind vermutlich gegen 2 Uhr von der Disco zu McDonald‘s gegangen und gleich wieder umgekehrt, weil dort geschlossen war. Die jungen Männer warteten dann vor dem Tanzlokal auf ein Taxi, als es aus heiterem Himmel zu dem Angriff auf sie gekommen sei. „In dem Moment haben uns zwei Personen ins Gesicht geschlagen“, berichtete einer der 18-Jährigen. Der Azubi erlitt dabei einen doppelten Unterkieferbruch. Sein Freund zog sich außer Schürfwunden und Prellungen ein Schädelhirntrauma zu. Er hatte keine Erinnerungen an den Vorfall. Irgendwann bekamen die Verletzten die Info, dass sich in Rinteln Leute verplappert hätten. Sie sollen geprahlt haben, sie hätten damals jemanden geschlagen. Es fielen Namen. Danach suchten die Freunde auf Facebook. Als die Polizei ihnen Bilder vorlegte, kamen die Angeklagten als Angreifer in Betracht. Vor Gericht wurden die Brüder aber nicht identifiziert.maf

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