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Rinteln Stadt Country und Rock’n’ Roll zu Weihnachten
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00:25 19.11.2014
„Daisy Town“ bei der Live-Premiere in der Rahdener Marktschänke. pr Quelle: Jasmin Koenemann
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Rinteln

Tanzbare Country-Musik für alle Generationen soll auf das Fest einstimmen. Als Gast wurde die Stadthäger Band „Hot’n’Totten“ gewonnen, die mit deftigem handgemachtem Rock’n’Roll aufwartet.

 „Daisy Town“ – das ist Country & Western Music, wie man sie außerhalb der Staaten nur selten zu hören bekommt. Die im Jahr 2013 gegründete siebenköpfige Truppe spielt unaufgeregte, aber mitreißende Western-Songs, die sie allein danach auswählen, ob sie ihnen und dem Publikum gefallen. Mit Franzi Kuhlmann (Gesang), Paul Eyres (Gesang), Chris Döpke (Bass), Nico Plier (Gitarre), Daniel Ellermann (Schlagzeug), Thomas Schröder (Keyboards) und Tobias Carmine (Gitarre) haben sich sieben exzellente Musiker zusammengefunden, die alle über langjährige, teils internationale Bühnenerfahrung verfügen.

 „Neben knackigen Country-Rock-Nummern gibt es auch immer wieder traditionellere Stücke – zum Beispiel mit Blues-Harp, Mandoline, Lap-Steel oder Akkordeon – zu hören, darunter Songs von Alabama, Shania Twain, Vince Gill, Pat Green, The Bellamy Brothers, John Deer, Carrie Underwood, Roger Miller und Jerry Reed“, teilt Ellermann mit. „Der Sound der Band zeichnet sich durch präzise arrangiertes und perfekt abgestimmtes Zusammenspiel sowie gänsehautweckenden mehrstimmigen Satzgesang aus.“

 Der Bandname „Daisy Town“ stammt übrigens von der gleichnamigen verschlafenen Stadt in den „Lucky Luke“-Comics und drückt aus, was die Band sein will: unprätentiöse Unterhaltung in professioneller Umsetzung für so ziemlich jeden Anlass und Rahmen.

 „Die Band ist mein Jugendtraum, seit ich bei meinem Vater immer wieder Country Music gehört habe“, sagt Ellermann schmunzelnd. Mit einem Studienfreund, der heute in Hameln Musiklehrer ist, wurde der Plan zur Bandgründung im Jahr 2013 realisiert. Bald gab es die Live-Premiere in Rahden im Kreis Minden-Lübbecke. „Da kannte uns wenigstens noch niemand“, sagt Ellermann, doch der Erfolg und Spaß dabei spornten an. Beim Rintelner Altstadtfest in diesem Jahr präsentierte sich die Band dann auf der großen Bühne, direkt vor Schlagerlegende Chris Andrews. Auch da sparte das Publikum nicht mit Beifall.

 Geprobt wird in den „Dead Man Studios“ im Keller von Ellermanns Wohnhaus in Todenmann – wenngleich auch nicht allzu oft, denn die viel beschäftigten Musiker sind selten unter einen Hut zu bekommen. Eine Demo-CD ist in Vorbereitung.

 Und nun also der Brückentorsaal auf eigenes Risiko. „Wir haben gesehen, dass es Publikum für diese Musik gibt, und vor Weihnachten sind viele junge Leute in Coming-home-Stimmung“, meint Ellermann. „Bodega“-Wirt Arif Sanal glaube auch an den Erfolg, übernimmt deshalb den Getränkeausschank. Die Stadthäger Formation „Hot’n’Totten“ bietet Rock’n’Roll, der keine steifen Hüften kennt. „Von Elvis bis Rihanna wird es ein buntes Programm geben – schnell, abwechslungsreich und tanzbar“, kündigt Ellermann an.

 Der Eintritt kostet sieben Euro, Karten gibt es nur an der Abendkasse. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.facebook.com/daisytownband. dil

Gibt es Fördergeld, muss alles ganz schnell gehen. Bloß keine Förderzeiträume verstreichen lassen, bloß keinen Euro nicht einstreichen. Ob die geförderten Maßnahmen gerade sinnvoll sind, gerät darüber oft in den Hintergrund. Zweifellos sinnvoll ist der kleine Geldregen, mit dem das Land Niedersachsen jetzt die Betreuung in seinen Krippen erhöhen will. Eine dritte Betreuungskraft pro Gruppe, in Form eines Sozialassistenten, soll den Betreuungsschlüssel auf eins zu fünf verbessern. Doch da diese Stellen zeitgleich für den 1. Januar 2015 in ganz Niedersachsen ausgeschrieben werden, machen sich die Kommunen nun die Arbeitskräfte streitig.

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