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Rinteln Stadt Das Millionenprojekt
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00:16 25.07.2016
 Bei der derzeitigen Hitze wiegt so ein 25 Kilogramm schwerer Kalksandsteinblock, wie er zum Aufbau der Innenwände verwendet wird, am Ende des Tages gefühlte 50 Kilo Quelle: jan
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RINTELN

Am Ende wird das Bauprojekt „Weser-Fit-Rinteln“ rund eine Million Euro verschlungen haben.

Als in der zweiten Juni-Woche der 29 Meter hohe Baukran stand und die Erdarbeiten begannen, war Polier Dirk Loddewig vom Bauunternehmen Steding mit nur einem Kollegen auf der Baustelle. Inzwischen sind sechs Maurer und Einschaler am Werk. Hinzu kommen derzeit noch die beiden Gerüstbauer der Firma Kreißig. So schnell, wie die Arbeiter den Bau hochziehen, wird der Wunsch von VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark, dass der Anbau noch in diesem Jahr fertig wird, wohl in Erfüllung gehen. Die Fertigstellung des Rohbaus zumindest peilt Loddewig für September an. Probleme hätten sich bis jetzt nicht ergeben.

Waschbetonplatten als Untergrund

Architekt und BauingenieurKay Steding, Dipl.-Ing. Bauingenieur und Dipl.-Ing. Architektur, machte beim Besuch unserer Zeitung zu Beginn der Bauarbeiten allerdings auf eine Besonderheit aufmerksam: Die Fundamente gleichen den Höhenunterschied zwischen dem vorhandenen Bodenniveau des Vereinsheims und der Fläche, auf der jetzt Mauern entstehen, aus. Bis zu 80 Zentimeter dick, vom Erdboden aus gemessen, ist daher der mit Kies aufgefüllte Betonsockel des Anbaus. Steding: „Die alten Waschbetonplatten darunter haben wir liegen gelassen. Einen besseren Untergrund gibt es nicht.“

Die mittlerweile fertige Bodenplatte, „Sohle“, wie der Fachmann sagt, erhält obendrauf noch eine 19 Zentimeter dicke Dämmung und sechsZentimeter Estrich. Fußkalt dürfte es in den künftigen drei Gruppenräumen, wo Fitness-, Gesundheits- und Rehasport getrieben werden soll, also nicht werden. Auch die 5,50 Meter hohen Außenmauern aus Unipor-Ziegeln enthalten bereits ab Werk Dämmmaterial, wie Polier Loddewig erläutert.

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