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Rinteln Stadt „Der beste Standort für uns“
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt „Der beste Standort für uns“
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00:18 06.01.2018
Symbolbild Quelle: Archiv
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Rinteln

Lisa Holste (24) ist gebürtig aus Steinbergen, zog aber für ihr Studium nach Lingen. Fünf Jahre lang studierte sie Kommunikationsmanagement an der Hochschule Osnabrück. Jetzt ist sie zurück in Rinteln.

„Ich ziehe mit meinem Freund zusammen, da ist Rinteln beziehungsweise Bückeburg einfach der beste Standort für uns.“ Aber auch ihre Wurzeln lägen hier, sagt die 24-Jährige, die in der ersten Damenmannschaft des TSV Steinbergen Tischtennis spielt. An Rinteln gefällt ihr besonders die historische Altstadt. Ein Großstadtmensch sei sie eh nicht.

„Meine Familie und meine Freunde sind hier, einfach viele, die man von früher kennt. Das ist toll, wenn man sich so oft sehen kann.“ Ab und zu gehe sie einen Cocktail trinken – die Auswahl an Kneipen und vor allem Cafés in Rinteln könnte noch größer sein.

„Ich fühle mich hier einfach wohl“, sagt Anna Lena Tegtmeier, Krankenpflegerin aus Rinteln. Neben ihrem Job im Klinikum Schaumburg studiert die 26-Jährige an der Hochschule Osnabrück Pflegemanagement. „Während des Studiums habe ich Blockkurse. Die finden dann in Osnabrück statt. Ich bin immer froh, wenn ich wieder nach Hause fahren kann.“ Sie habe hier auch viele Freunde, die sie nicht missen möchte.

"Man hat hier doch eigentlich alles"

Ihre Ausbildung absolvierte Tegtmeier am Fachgymnasium für Gesundheit und Soziales in Rinteln. Nebenbei ist sie in der Freiwilligen Feuerwehr und in der Werkfeuerwehr des Krankenhauses aktiv. Zudem sitzt sie seit 2016 im Stadtrat und ist in den Ausschüssen Soziales, Jugend, Frauen und Integration sowie dem Feuerwehrzusatzausschuss. „Man hat doch hier eigentlich alles – Seen, Wälder, ein paar Kneipen. Nur zum Shoppen fehlen dann doch die Möglichkeiten.“ Für sie ist die Academia eine Verbesserung für Rinteln: „So kann man einfach mehr junge Menschen hierher locken.“

Gerrit Heins (20) verschlägt es für seine Ausbildung in die Stadt an der Weser. Er ist einer von etwa 250 Studenten, die im August ihr duales Studium an der Steuerakademie Niedersachsen begonnen haben. Seine Heimat liegt im 200 Kilometer entfernten Stade. Für ihn sei Rinteln zwar Mittel zum Zweck, da der Theorieteil seines Studiums nur dort stattfinde. Dennoch fühlt sich Heins wohl.

„Rinteln hat eine schöne Altstadt. Und es gibt viele Freizeitangebote, die extra auf uns Studenten zugeschnitten sind.“ Ein Fitnessstudio biete zum Beispiel an, dass man nur für die Monate den Beitrag zahlt, in denen man in Rinteln ist. Auch umliegende Vereine hätten Angebote für Studenten. „Wir können zum Volleyball- oder Fußball-Training kommen. Ich gehe in Steinbergen zum Tischtennis-Training, weil ich zu Hause an Punktspielen teilnehme.“

Sein erster Theorieteil endete im Dezember, der nächste beginnt im Juli. Dann will Heins mit zwei Kommilitonen in eine neue Wohngemeinschaft in Rinteln ziehen. feh

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