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Rinteln Stadt Die meisten führt der Beruf nach Rinteln
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Die meisten führt der Beruf nach Rinteln
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00:24 11.12.2015
Als Informationsquelle vor dem Umzug ist die Homepage der Stadt Rinteln nach Informationen von Freunden und Bekannten am wichtigsten. Quelle: Stadt Rinteln(2)
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Rinteln (peb)

Mundhenke hatte im Januar dieses Jahres 831 Neubürger ab 16 Jahren einen Fragebogen zugeschickt, die im Zeitraum zwischen dem 1. Januar und dem 30. September 2014 zugezogen waren. 98 Zugezogene haben den Fragebogen ausgefüllt und zurückgesendet. „Das Ziel der Stadtverwaltung ist es, Informationen zu erfassen, die beim Werben um Neubürger und deren Bindung an die Stadt von Vorteil sein können“, erklärt Mundhenke.

 Die Auswertung der Befragung zeigt, dass die meisten Neubürger erwerbstätige Berufspendler und 45 Jahre alt sind. Sie sind aus der unmittelbaren Umgebung zugezogen oder von weiter weg als 150 Kilometer, sind überwiegend in den Kernstadtbereich gezogen und möchten dauerhaft in Rinteln leben.

 Der häufigste Grund für den Zuzug ist der Beruf. Auf Platz zwei rangiert die Nähe zur Familie oder dem Partner, gefolgt von dem passenden Wohnraum sowie der schönen Umgebung und Landschaft. Die schöne Umgebung und Landschaft belegt gleichzeitig Platz eins bei der Bewertung der Stärken. Daraus folgt, dass Rinteln mit den Vorzügen des Weserberglandes Neubürger werben kann.

 Bei der Auswertung der Angaben zur Informationsquelle vor dem Umzug tritt die städtische Internetseite als Werbeträger hervor. „Mit der Homepage befassen sich derzeit Studenten der Hochschule Weserbergland, um sie zu bewerten und Möglichkeiten zur Verbesserung aufzuzeigen“, sagt Mundhenke.

 „Zu wissen, wann und wo welche Sport-, Kultur-, Freizeit- und Betreuungsangebote stattfinden, ist eine Voraussetzung, um daran teilzunehmen. Die Teilnahme am städtischen Leben kann wiederum zur Integration beitragen, und damit ein dauerhaftes Leben in Rinteln unterstützen“, so Mundhenke. „Und von einem guten Informationsangebot profitieren letztlich alle Bürger, da sich der Bedarf und das Interesse an städtischen Angeboten im Laufe des Lebens verändert.“

 Die Auswertung der Neubürgerbefragung lässt auch Rückschlüsse auf die Informationsquellen zu, die von Bürgern genutzt werden. Dabei sind die Pressemedien zusammen mit der Homepage der Stadt die wichtigsten Informationsquellen.

 Die Neubürger wurden auch nach der Bewertung der Informationsangebote zu unterschiedlichen Lebensbereichen gefragt. Die Informationsangebote zu Kulturveranstaltungen, örtlichen Aktivitäten allgemein, Angebote der Vereine und Feuerwehren, Möglichkeiten für ein ehrenamtliches Engagement, Angebote für Familien, Kinder und Jugendliche sowie Angebote für Senioren erhalten nur selten die Bewertung „nicht gut“. „Allerdings zeigt sich, dass verschiedene Informationsangebote unbekannt sind, was den Zugang zum städtischen Leben erschweren kann“, erläutert Mundhenke.

 Nach der Auswertung der ersten Befragung hat die Stadtverwaltung entschieden, die Ergebnisse durch eine zweite Befragung im nächsten Jahr zu untermauern. „Bei der Auswertung haben sich neue Fragen ergeben. Deshalb wird der Fragebogen noch einmal überarbeitet“, so Mundhenke.

 Die ersten Ergebnisse nimmt die Stadtverwaltung zum Anlass, die eigenen Informationsträger und Informationsangebote kritisch zu prüfen und erste Möglichkeiten zur Steigerung der Bekanntheit und Verbesserung zu finden.

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