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Rinteln Stadt Einige sind Mehrfachtäter
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00:17 02.04.2017
Symbolbild Quelle: Archiv
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Rinteln

Bei den Körperverletzungen handele es sich vor allem um Auseinandersetzungen zwischen Migranten in den Flüchtlingsunterkünften am Kerschensteiner Weg und in der ehemaligen britischen Schule, schilderte Kripo-Chefin Daniela Kempa. Die meisten Fälle seien jedoch Verstöße gegen das Ausländergesetz. Dabei werden unter „Flüchtlinge“ alle Personenkreise erfasst, unabhängig von ihrem rechtlichen Status.

Wenige Zwischenfälle im Vergleich

Grundsätzlich habe es in Rinteln im Vergleich zu anderen Städten wenige Zwischenfälle gegeben, so Kempa. Sie führt das auf polizeiliche Präventionsmaßnahmen zurück. So habe es eine enge Zusammenarbeit mit der Leitung der Notunterkunft gegeben, die Mitarbeiter von DRK und Sicherheitsdienst seien geschult worden, und die Polizei sei mindestens einmal pro Woche zu Sprechstunden in der Unterkunft gewesen.

Dass die Zahl der Rohheitsdelikte angestiegen ist – von 143 (2015) auf 201 Fälle (2016) – habe nicht nur etwas mit Flüchtlingen zu tun, so Kempa, sondern auch mit den regelmäßigen Streitereien zwischen Besuchern der Diskothek und Lokalitäten an der Bahnhofsstraße 33. Nahezu alle Körperverletzungsdelikte sind aufgeklärt worden: 93,2 Prozent. wm

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