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Rinteln Stadt Fische nicht gefährdet
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt Fische nicht gefährdet
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08:25 26.10.2018
Auch am Wasserstand der Sassenbergschen Kiesteiche merkt man, wie trocken der Sommer gewesen ist. Quelle: mld
Rinteln

Vom Negativrekord ist das Jahr 2018 zum Glück noch weit weg: „Den niedrigsten Wasserstand der vergangenen 120 Jahre meldete der Rintelner Pegel mit nur 65 Zentimetern am 11. Oktober 1959“, verrät Dr. Stefan Meyer, Leiter des Universitäts- und Stadtmuseums Rinteln.

Auch um die Exter machte man sich seinerzeit Sorgen, wie aus einer Zeitungsnotiz von damals hervorging: Sie führe wegen der anhaltenden Trockenheit inzwischen so wenig Wasser, dass sie sich förmlich „durchhungern“ müsse, um die Weser zu erreichen, heißt es darin. Die Weser selber könne man inzwischen fast barfuß durchwaten.

Doch wie ergeht es den vielen Fischteichen rund um Rinteln? Insgesamt können laut dem örtlichen Fischereiverein 13 Kiesseen, ein Teich, ein Teilstück der Weser sowie zwei Bäche beangelt werden; 33 Fischarten findet man dort. Und wie gehen die mit dem trockenen Jahr um? „Wir sprechen von einem Abfall des Pegels von ungefähr einem halben Meter, was jedoch kein Problem darstellt“, sagt der Vereinsvorsitzende Michael Welsch. Wegen des sehr nassen Vorjahres befinde sich noch genügend Wasser in den Seen. Der aktuelle „minimale Abfall“ des Wasserpegels sei für die Fische hinsichtlich Sauerstoffgehalt oder Algenwachstum in den Gewässern keine Gefahr. cst, mld