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Rinteln Stadt GVS-Hochbau künftig wieder an der Klosterstaße
Schaumburg Rinteln Rinteln Stadt GVS-Hochbau künftig wieder an der Klosterstaße
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00:33 05.07.2015
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Rinteln (wm)

Die beiden ziehen ins Bauamt um. Ingenieur Horst Kohlmeier bleibt an seinem Platz – bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand. Für ihn soll 2016 ein neuer Bauingenieur eingestellt werden. Eine Neustrukturierung der GVS, die völlig geräuschlos über die Bühne gegangen ist – einstimmig abgesegnet vom Rat der Stadt.

 Dass sich keine Gegenstimme erhoben hat, dafür gibt es Gründe: Obwohl damit der Stellenplan der Stadt um drei Stellen aufgestockt wird, hat die Umstrukturierung keine finanziellen Auswirkungen. Schon bisher hat die Stadt nämlich für die von der GVS erbrachten Leistungen bei Bauunterhaltung und Planungsarbeiten für öffentliche Gebäude gezahlt. Im vergangenen Jahr sind dabei 3703 Arbeitsstunden der technischen Abteilung von der GVS abgerechnet worden.

 Die grundsätzliche Entscheidung zu diesem Schritt, war zu hören, ist schon im Januar dieses Jahres im Verwaltungsausschuss gefallen. Die Umstrukturierung mache praktisch Sinn, erläuterte GVS-Geschäftsführer Jürgen Peterson. Die „Reibungsverluste“ bei Planungen im Hochbau würden dadurch geringer, das spare Kosten. Dazu gehöre auch einfachere Vertretungsregelung. Peterson rechnet mit jährlichen Einsparungen für die Stadt in Höhe von rund 37000 Euro.

 Verzahnt war das Management von GVS und Stadt schon bisher: Baudezernentin Elena Kuhls ist Prokuristin bei der GVS. Mit dem Umzug der technischen Abteilung der GVS ins Bauamt wird die 1999 beschlossene Auslagerung rückabgewickelt. Die Bauabteilung ist unter anderem zuständig für die Bauunterhaltung öffentlicher Gebäude wie Grundschulen, Gerätehäuser und Dorfgemeinschaftshäuser, zudem für Neubauprojekte in diesem Bereich.

 Bei der GVS am Bahnhofsweg bleibt die kaufmännische Abteilung mit Abteilungsleiter Günter Brand, Uta Edler und Sabine Thoke, die sich um Rechnungswesen, Bewirtschaftung, Vermietung, Verpachtung und Verwaltung der Immobilien kümmern. Das sei gut so, so Peterson, weil die kaufmännische Abteilung auch Gebäude bewirtschafte, die nicht der Stadt gehören.

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